## Abstract Bei enzymatischen Synthesen von Amylose mit hydrolysefreier Phosphorylase wurden folgende Ergebnisse erhalten: Die Polymerisationsgrade nehmen im Verlauf der Synthese zu, und die Zahl der Amylose‐Moleküle stimmt mit der der Startermoleküle überein. Die Molekulargewichtsverteilungen ent
Über natürliche und synthetische amylose. VIII. Molekülgröße und molekulargewichtsverteilung von synthetischer amylose (1. Teil)
✍ Scribed by Husemann, Von E. ;Fritz, B. ;Lippert, R. ;Pfannemüller, B. ;Schupp, E.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1958
- Weight
- 760 KB
- Volume
- 26
- Category
- Article
- ISSN
- 0025-116X
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✦ Synopsis
Abstract
Es wird der Versuch unternommen, die Ursachen für die unterschiedlichen Polymerisationsgrade von natürlicher und synthetischer Amylose aufzufinden. Versuche in 15%igem Formamid zeigen, daß die Retrogradation während der Synthese nicht verantwortlich gemacht werden kann.
Messungen an Proben, die bei verschiedenen Umsätzen entnommen wurden, ergaben, daß der Polymerisationsgrad nahezu konstant bleibt, und daß die Produkte sehr uneinheitlich sind.
Mit indizierten Startern ließ sich zeigen, daß alle anfangs entstandenen Moleküle den zugesetzten Starter als Endgruppe enthalten, die später gebildeten nur in geringem Umfang. Die Gesamtzahl der Amylosemoleküle ist 17 mal größer als die der Startermoleküle. Bei Synthesen bei 45°C und 50°C werden höhermolekulare Amylosen erhalten. Aus allen Tatsachen wird geschlossen, daß die Unterschiede auf dem Vorhandensein eines hydrolysierenden Enzyms in der nach HIDY und DAY hergestellten Phosphorylase beruhen.
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