## Abstract An homogen hergestellten Oxyäthyläthern, Carboxymethyläthern und Sulfopropyläthern der Amylose wird durch Perjodatoxydation und Tritylierung die Verteilung der Substituenten bestimmt. In allen Fällen reagieren im Beginn der Reaktion sekundäre Gruppen – vermutlich an C~2~ – bevorzugt. Ei
Über natürliche und synthetische amylose. XI. Die verteilung der substituenten in amylose- und licheninacetaten verschiedenen substitutionsgrades
✍ Scribed by Husemann, Von E. ;Reinhardt, M. ;Kafka, M.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1960
- Weight
- 846 KB
- Volume
- 41
- Category
- Article
- ISSN
- 0025-116X
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✦ Synopsis
Abstract
Am Beispiel von homogen hergestellten Amylose‐ und Lichenin‐acetaten verschiedenen Substitutionsgrades wurden einige Methoden zur Bestimmung der Verteilung der Substituenten miteinander verglichen. 1. Tritylierung und 2. Stickstoffdioxydoxydation der freien primären Hydroxylgruppen und 3. Oxydation der sekundären Hydroxylgruppen mit Natriumperjodat.
Alle drei Methoden ergaben bei Substitutionsgraden unter 2 wenig voneinander abweichende Ergebnisse. Die Reproduzierbarkeit ist bei der 3. Methode am besten und bei der 2. am schlechtesten.
Für die Verteilung der Substituenten wurden folgende Ergebnisse erhalten: 1. Bei Acetaten, die durch partielle Veresterung erhalten wurden, läßt sich eine deutliche Bevorzugung der primären Hydroxylgruppen zu Beginn der Reaktion feststellen. Niedrige Konzentration und Reaktionstemperatur verstärken den Effekt, geben jedoch nicht die Möglichkeit, primäre Monoacetate herzustellen. 2. Bei Acetaten, die durch partielle alkalische und saure Verseifung aus Triacetat erhalten wurden, ergab sich eine statistische Verteilung der Substituenten.
Beide Effekte zeigen, daß bindungsenergetische Gründe für die Verteilung der Substituenten verantwortlich sind, während sterische Gründe nur bei hohen Substitutionsgraden eine Rolle spielen.
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