Zur Kenntnis der 2-Amino-1,3,4-oxdiazole. XXX. Über das Komplexchemische Verhalten der 2-Amino-1,3,4-oxdiazole
✍ Scribed by Prof. Dr. Heinz Gehlen; Dr. Holger Waeschke
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1970
- Tongue
- English
- Weight
- 576 KB
- Volume
- 312
- Category
- Article
- ISSN
- 1615-4150
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✦ Synopsis
Abstract
Es werden Komplexverbindungen mit 2‐Amino‐1,3,4‐oxdiazol sowie einigen C—5‐Substitutionsprodukten und verschiedenen Salzen zweiwertiger Übergangsmetalle dargestellt und charakterisiert.
Die Basenstärke der verwendeten Aminooxdiazole und das Dipolmoment eines C—5‐Substitutionsproduktes werden bestimmt. Mit der thermogravimetrischen Methode unter Einbeziehung der paramagnetischen Momente werden Aussagen über die Lokalisierung der Wassermoleküle in den wasserhaltigen Komplexsalzen gemacht. Durch Leitfähigkeitsmessungen werden die dargestellten Komplexverbindungen als Elektrolyt‐ bzw. Nichtelektrolytkomplexe charakterisiert.
Präparative Befunde und IR‐Spektren mehrerer Komplexverbindungen weisen eindeutig auf den Stickstoff der Aminogruppe als Koordinationszentrum. Messungen der paramagnetischen Suszeptibilität bestätigen im allgemeinen die sich aus der Koordinationszahl ergebenden sterischen Vorstellungen über die Komplexe.
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Eingegangen am 13. Oktober 1966 Die Acylierung von 2-Amino-5-aNryl-l.3.4-oxdiazolen (4) fiihrt nur in Gegenwart von Basen (vorzugsweise Pyridin) zu einheitlichen 2-Monoacetyl-Verbindungen (5). Die Mono-N2-acetyl-Derivate 2 von 2-Amino-5-aryl-l.3.4-oxdiazolen (1) entstehen auch ohne basische Zusatze.
Aus der Natriumverbindung des Phenyl-oxdhzolyl-harnstoffs erhalt man mit Dimethylsulfat ein kristallines Reaktionsprodukt, das identisch ist mit dem Umsetzungsprodukt aus 2-Methylamino-5-phenyl-1.3.4-oxdiazol und Phenylisocyanat, demnach also die Konstitution A besitzt. Bei der Umsetzung von 1 mit