Eingegangen am 13. Oktober 1966 Die Acylierung von 2-Amino-5-aNryl-l.3.4-oxdiazolen (4) fiihrt nur in Gegenwart von Basen (vorzugsweise Pyridin) zu einheitlichen 2-Monoacetyl-Verbindungen (5). Die Mono-N2-acetyl-Derivate 2 von 2-Amino-5-aryl-l.3.4-oxdiazolen (1) entstehen auch ohne basische Zusatze.
Zur Kenntnis der 2-Amino-1.3.4-oxdiazole, XVI. Über die Einwirkung von Isocyanaten auf substituierte 2-Amino-1.3.4-oxdiazole
✍ Scribed by Gehlen, Heinz ;Just, Manfred
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1966
- Weight
- 686 KB
- Volume
- 692
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Aus der Natriumverbindung des Phenyl-oxdhzolyl-harnstoffs erhalt man mit Dimethylsulfat ein kristallines Reaktionsprodukt, das identisch ist mit dem Umsetzungsprodukt aus 2-Methylamino-5-phenyl-1.3.4-oxdiazol und Phenylisocyanat, demnach also die Konstitution A besitzt.
Bei der Umsetzung von 1 mit Aminen hatte man eine Aufspaltung des Oxdiazolringes erwarten konnen 2), doch ergab die Reaktion des N-[5-~thyl-oxdiazolyl-(2)]-N'-phenyl-harnstoffs mit Butylamin nur eine Umaminierung.
Auch die Aufspaltung des Oxdiazolringes durch Anilin-hydrochlorid, die sonst bei den 2-Amino-oxdiazolen leicht gelingt 3), tritt hier nicht ein.
Bildung von Uretdionen
Wird das Aminooxdiazol (1 Mol) mit der 2-bis 2.5-fachen Menge Pyridin und 3 bis 3.5 Mol Phenylisocyanat erwarmt, so bilden sich l-[Oxdiazolyl-(2)]-3-phenyluretdione 2 in Ausbeuten bis zu 90% d. Th. iiber den intermediar gebildeten Harnstoff gemal3 :
wobei wir folgende Teilschritte annehmen: H-ozd-NH-CO-NII-CsII5 + R-ozd-NCO + C ~H ~N I I Z C&, NIIz
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Zur Kenntnis der 2-Amino-] .3.4-oxdiazole, XVIIII)
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