pH-Wert oder Wassergehalt sind innere Parameter der MAILLARD-Reaktion von ausschlaggebender Bedeutung fur den Braunungsverlauf. Solche inneren Parameter beziehen sich auf die Konstitution und Konformation der eingesetzten Reaktanten. Uber Untersuchungen an den Systemen Glucose/Glycin, x-und b-Alani
Untersuchungen zur Maillard-Reaktion. 17. Mitt. Zur Inhibierung der Maillard-Reaktion durch Schwefel-Verbindungen
✍ Scribed by Kroh, L. ;Zeise, S. ;Westphal, G. ;Macholz, R.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1989
- Tongue
- English
- Weight
- 261 KB
- Volume
- 33
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Braunungsreaktionen vom Typ der MAILLARD-Reaktion zu hemmen vermogen. Die Jnhibierungsrate" (IR) ist pH-und offensichtlich ionenstarkeabhangig und wird durch Art und Konzedration des Inhibitors beeinflul3t.
,
Einleitung
Reaktionen von reduzierenden Kohlenhydraten mit Aminokomponenten konnen in Abhangigkeit vom Lebensmittel und den Bedingungen seiner Herstellung, Bearbeitung oder Belastung zu unerwiinschten Veranderungen der Farbe, des Aromas und des Nahrwertes fuhren. Die empirischen Moglichkeiten, die technologischen Prozesse der Lebensmittelherstellung, -verarbeitung und -1agerung durch Einstellung der auaeren Parameter (wie Temperatur, Druck, pH-Wert) so zu gestalten, da13 MAILLARD-Reaktionen unterdriickt werden, sind bisher sehr begrenzt. Prinzipiell lieBen sich diese aber durch Blockierung entweder der Stickstoffverbindungen der Aminosiluren, Peptide oder Proteine oder der Carbonylverbindungen hemmen.
Die Reaktivitat der N-Gruppen (Basizitat, Nucleophilie) kann bekanntlich uber den pH-Wert variiert werden ; dies ist in diesem Zusammenhang jedoch eine wenig zu empfehlende Maanahme, da uber die H + -bzw. OH--1onenkonzentration das Mutarotationsgleichgewicht der Zucker stark beeinfluat wird und in extremen pH-Bereichen neben Denaturierungen auch nichtenzymatische Braunungsreaktionen gefordert werden. Alkylierungen oder Acylierungen der Stickstoffverbindungen fuhren nicht nur zur Veranderung der funktionellen Eigenschaften dieser, sondern sind auch okonomisch kaum vertretbar. Bekannt ist nun die Hemmung von MAILLARD-Reaktionen durch den Eintrag von SO,, Sulfit bzw. Hydrogensulfit in das reagierende System [I]. Die Anwendung von z. B. SO, ist jedoch wegen des unerwunschten Einflusses auf das Aroma und den ernahrungsphysioiogischen Wert der betreffenden Lebensmittel mit Nachteilen verbunden [2]. Da Schwefelverbindungen mit der Oxydationszahl -2 eine starkere Nucleophilie als ambifunktionelle S-0-Komponenten besitzen und schon auf inhibierende Effekte von L-Cystein hingewiesen 16. Mitt. Nahrung 32 (1988) 117 4'
📜 SIMILAR VOLUMES
## Abstract Am Modell D‐Glucose/DL‐Phenylalanin wird die MAILLARD‐Reaktion untersucht. Die graphische Darstellung der nichtenzymatischen Bräunung weist auf eine Folgereaktion hin. Während der Induktionsphase der Reaktion zeigt die Kurve für die Glucosekonzentrationsabnahme zwei Minima (t = O und t
Die am Modell Glucose/Phenylalanin in n-Octanol ablaufende MAILLARD-Reaktion kann durch die zeitabhangige Verfolgung der Braunung charakterisiert werden. Da die Braunung in Abhangigkeit von der Temperatur der ARRHENIus-Beziehung gehorcht, sollte sie in einem weiten Bereich nach dem gleichen Mechanis
## Abstract Die MAILLARD‐Reaktion, selbst von Modellansätzen, ist bekanntlich mit der Bildung einer Vielzahl von Zwischen‐ und Endprodukten verbunden. In der vorliegenden Arbeit werden Ergebnisse von Versuchen zur Trennung und Identifizierung von Verbindungen dargelegt, die bei der Reaktion ledigli
Aus den derivatographischen Untersuchungen am System Glucose/p-Toluidin laBt sich die solvensfreie MAILLARD-Reaktion einem Temperaturbereich von 80-200 " c zuordnen. Zwischen dem N-(p-To1uidino)glucopyranosid und der 1-Desoxy-I-(p-to1uidino)-fructopyranose, ersten Produkten dieser Reaktion, bestehen