## Abstract Ähnlich wie schon von mehreren Autoren der Begriff “Kochgeruch” bei der Wärmebehandlung von Apfelsaft und ‐konzentrat sensorisch bestimmt wurde, wird hier der “Bestrahlungsgeruch” durch Strahleneinwirkung definiert. Es wurde festgestellt, daß für den Bestrahlungsgeruch niedrigsiedende
Neue Methoden der Be- und Auswertung sensorischer Eigenschaften von Lebensmitteln und der Berechnung ihrer Veränderungen.10. Mitt. Die quantitative titrimetrische Bestimmung des Bestrahlungsgeruches im Apfelsaft und -konzentrat und seine Abhängigkeit von der Bestrahlungsdosis
✍ Scribed by Herrmann, J. ;Grigorova, St. ;Grigorov, L.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1976
- Tongue
- English
- Weight
- 590 KB
- Volume
- 20
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
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✦ Synopsis
Abstract
Der Bestrahlungsgeruch im Apfelsaft und ‐konzentrat, der nach unseren früheren Untersuchungen im wesentlichen auf Tetrahydrofuran zurückgeführt werden kann, läßt sich mit der sogenannten Quecksilberacetatmethode quantitativ bestimmen. Diese beruht darauf, daß die zur Beseitigung des THF‐Geruches benötigte 4%ige Quecksilberacetatmenge proportional der THF‐Konzentration ist. Mit dieser Methode ließen sich die THF‐Mengen, die durch die verschiedenen γ‐Bestrahlungsdosen im Untersuchungsbereich von 0,64–2,55 Mrad entstanden waren, titrimetrisch bestimmen. Aus den Berechnungen ergibt sich, daß die THF‐Konzentration linear mit der Bestrahlungsdosis ansteigt, so daß aus den mathematischen Beziehungen ohne weiteres für die Bestrahlung Grenzdosen der Erkennungsschwelle des Bestrahlungsgeruches berechnet werden können. Die Quecksilberacetatmethode ist zugleich ein Modellfall für die Anwendung der subjektiven Olfaktometrie zur quantitativen Bestimmung von Aromaschlüsselsubstanzen in Lebensmitteln, soweit sie durch chemische Reaktionen eindeutig quantitativ erfaßt werden können, da hierbei durch den Geruchssinn der Endpunkt der Titration kontrolliert wird.
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