## Abstract β‐Amanitin läßt sich durch Reaktion seines gemischten Äthylkohlensäure‐anhydrids mit Ammoniak in sein Amid (α‐Amanitin) überführen. In analoger Weise wurden das Anilid, das Dodecylamid und der Thiophenylester kristallisiert erhalten. Diese Derivate sowie der mit Diazomethan erhältliche
Die Giftstoffe des grünen Knollenblätterpilzes, XVI. Die Bausteine des α-Amanitins
✍ Scribed by Wieland, Theodor ;Höfer, Annemarie
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1958
- Weight
- 434 KB
- Volume
- 619
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Abstract
Im Säurehydrolysat des α‐Amanitins findet man folgende Aminosäuren: Glycin, L‐Asparaginsäure, Isoleucin, Cystein und Cysteinsäure, γ‐Hydroxyprolin, ein reduzierendes Tryptophanderivat und eine in der Natur bisher nicht aufgefundene Aminosäure der Zusammensetzung C~7~H~15~NO~4~. Diese wurde als Hydrochlorid ihres Lactons kristallisiert isoliert und in ihrer Konstitution als ein β‐Methyl‐γ.δ‐dihydroxy‐leucin (Ib) erkannt.
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