## Abstract Im Säurehydrolysat des α‐Amanitins findet man folgende Aminosäuren: Glycin, L‐Asparaginsäure, Isoleucin, Cystein und Cysteinsäure, γ‐Hydroxyprolin, ein reduzierendes Tryptophanderivat und eine in der Natur bisher nicht aufgefundene Aminosäure der Zusammensetzung C~7~H~15~NO~4~. Diese wu
über die Giftstoffe des grünen Knollenblätterpilzes, XIX. Umwandlung von β-Amanitin in α-Amanitin
✍ Scribed by Wieland, Theodor ;Boehringer, Wilheilm
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1960
- Weight
- 239 KB
- Volume
- 635
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Abstract
β‐Amanitin läßt sich durch Reaktion seines gemischten Äthylkohlensäure‐anhydrids mit Ammoniak in sein Amid (α‐Amanitin) überführen. In analoger Weise wurden das Anilid, das Dodecylamid und der Thiophenylester kristallisiert erhalten. Diese Derivate sowie der mit Diazomethan erhältliche β‐Amanitin‐methylester zeigen bedeutende Unterschiede in der Toxizität an der weißen Maus.
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Eingegangen am 16. Mai 1966 y-Amanitin wird nach mehrstufiger chromatographischer Anreicherung, zuletzt zur Abtrennung farbiger Verunreinigungen an Sephadex G-25, kristallin erhalten. Das Gift (LD5o = 0.2 mg/kg weil3e Maus, langsam wirkend) zeigt in seiner Zusammensetzung groRe Ahnlichkeit mit a-Ama
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