Über die Giftstoffe des grünen Knollenblätterpilzes, XI. γ-Amanitin, eine weitere Giftkomponente
✍ Scribed by Wieland, Theodor ;Dudensing, Christoph
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1956
- Weight
- 308 KB
- Volume
- 600
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Abstract
Im grünen Knollenblätterpilz wurde ein weiteres, in geringer Menge vorhandenes toxisches Cyclopeptid aufgefunden, dessen Reinigung durch präparative Papierchromatographie an der Papierrolle und auf borathaltigen Bögen gelang. Es zeigt viel Ähnlichkeit mit α‐und β‐Amanitin und wird als γ‐Amanitin bezeichnet. Die Toxicität beträgt 0,5–1 γ pro g weißer Maus.
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## Abstract Im Säurehydrolysat des α‐Amanitins findet man folgende Aminosäuren: Glycin, L‐Asparaginsäure, Isoleucin, Cystein und Cysteinsäure, γ‐Hydroxyprolin, ein reduzierendes Tryptophanderivat und eine in der Natur bisher nicht aufgefundene Aminosäure der Zusammensetzung C~7~H~15~NO~4~. Diese wu
## Abstract β‐Amanitin läßt sich durch Reaktion seines gemischten Äthylkohlensäure‐anhydrids mit Ammoniak in sein Amid (α‐Amanitin) überführen. In analoger Weise wurden das Anilid, das Dodecylamid und der Thiophenylester kristallisiert erhalten. Diese Derivate sowie der mit Diazomethan erhältliche
Eingegangen am 16. Mai 1966 y-Amanitin wird nach mehrstufiger chromatographischer Anreicherung, zuletzt zur Abtrennung farbiger Verunreinigungen an Sephadex G-25, kristallin erhalten. Das Gift (LD5o = 0.2 mg/kg weil3e Maus, langsam wirkend) zeigt in seiner Zusammensetzung groRe Ahnlichkeit mit a-Ama
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