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Beiträge zur Psychophysik des Süßgeschmacks 6. Mitt. Bezugssystembildung durch Reizsequenzen im Unterschiedsschwellenbereich

✍ Scribed by Hoppe, K.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1995
Tongue
English
Weight
390 KB
Volume
39
Category
Article
ISSN
0027-769X

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✦ Synopsis


In multiplen Versuchsanlagen zur Bestimmung von Differenzierungswahrscheinlichkeiten ist die Reizsequenzverteilung eine erhebliche StorgroBe. Zur Bestimmung ihrer Wirksamkeit wurden Sequenzen mit 5 aquidistanten Saccharosekonzentrationen eingesetzt, die successiv simultan mit einer Basiskonzentration verglichen wurden. Die Wahrscheinlichkeit fur jede Abstufung wurde in 2-AFC (Two-Alternative Forced Choice)-Technik rnit je 60 paarweisen Vergleichen gesichert. In einem faktorisierten Versuchsplan wurden 5 Sequenzabstufungen bei 3 Basiskonzentrationen mit jeweils fester mittlerer Differenz untersucht. Die Haufigkeit des richtigen Urteils ist naherungsweise linear von der Reizsequenz abhangig. Der Anstieg dieser Beziehung fallt rnit steigender AbstufungsgroBe im Untersuchungsbereich hyperbolisch ab. Die Hohe des Basisreizes ist ohne Bedeutung. Bei der Bestimmung von Unterschiedsschwellen miissen diese Bezugssystemeffekte als eine wesentliche Fehlerursache berucksichtigt werden.

Summary

Contributions to the psychophysics of sweet taste. Part 6. Context effects by use of multiple stimuli sequences in the difference threshold range For the determination of differentiation probabilities in a multiple experimental design the range of stimuli is a significant source of disturbance. In order to determine their efficiency, sequences with 5 equidistant gradated concentrations of sucrose were used, which were compared with a basic concentration. The probability for each gradation was carried out with help of 2-AFC-technique (60 pairs each). 5 gradations at 3 basic concentrations with fixed, average balance were examined in a factorized experimental design. The frequency of the correct judgements is linearily dependent on the sequence of stimuli. In the experimental space the slope of this relationships decreases with increasing gradation hyperbolically (range-effects). The level of the basic stimuli is in this view without any greater importance. When determining the difference thresholds these context effects are to be considered.


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