In multiplen Versuchsanlagen zur Bestimmung von Differenzierungswahrscheinlichkeiten ist die Reizsequenzverteilung eine erhebliche StorgroBe. Zur Bestimmung ihrer Wirksamkeit wurden Sequenzen mit 5 aquidistanten Saccharosekonzentrationen eingesetzt, die successiv simultan mit einer Basiskonzentratio
Beiträge zur Psychophysik des Süßgeschmacks 1. Mitt. Aufgabenstellung und Untersuchungsmethoden
✍ Scribed by Hoppe, K.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1980
- Tongue
- English
- Weight
- 813 KB
- Volume
- 24
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
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✦ Synopsis
In
Hinsicht auf die Losung von Problemen der GenuDwerterhaltung beim Saccharoseaustausch in Lebensmitteln wird eine Diskussion von psychologischen und physiologischen Aspekten der MeDbarkeit von sensorischen Reiz-Empfindungs-Beziehungen gefiihrt. Klassische MaBgroDe ist die Unterschiedsschwelle ; diese wird auch als kleinste unterscheidbare Differenz bezeichnet. In den letzten Jahren ist die Unterschiedsschwelle zumeist als aus der Verteilung der Priifpersonen einer Gruppe nach ihrer Leistungsfahigkeit resultierende mittlere Konzentrations(-Reiz)-Differenz bestimmt und berechnet worden (Probitanalyse). Die im Detail beschriebene neue Methode beruht dagegen auf der Abhangigkeit der Wahrscheinlichkeit einer Differenzempfindung von der Reizstarke, die linear ist und den Eingangsverlauf einer Reiz-Reizantwort-Kennlinie reprasentiert. Unterschiede in der Leistungsfahigkeit der als homogen angesehenen Priifergruppe gehen in die Varianz der ermittelten Differenzhaufigkeiten ein. Eine sequentialanalytische Kontrolle des Priifverlaufs und eine binomiale Wichtung der erhaltenen Wahrscheinlichkeiten ermoglichen eine von systematischen Fehlern weitgehend freie Berechnung der Unterschiedsschwelle; diese ist als die Konzentrationsdifferenz definiert, welche die willkiirlich festgelegte Alternativwahrscheinlichkeit p. = 0,75 auslost. Um die Gefahr einer uberschatzung der MeDergebnisse gering zu halten, wird weiterhin eine auf der Binomialverteilung beruhende Berechnung des Vertrauensbereiches der Unterschiedsschwelle vorgeschlagen. Dariiber hinaus wird die Konstantreizmethode zur Bestimmung der Empfindungsgleichheit zweier Reizstarken unterschiedlicher SiiDstoffe in der Durchfiihrung und Berechnung den fur die Unterschiedsschwelle geltenden neuen Aspekten angepaDt.
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