## Abstract Die künstliche Bereitung einer 3,5,14‐Trioxy‐ätiosäure (vgl. IX) der Steroid‐Reihe wird beschrieben. Die sterischen Verhältnisse an den Asymmetriezentren 3,5,14 und 17 dieser Verbindung werden diskutiert. Ein Vergleich dieses partialsynthetischen Steroids mit bekannten Abbauprodukten au
Über Steroide und Sexualhormone. (130. Mitteilung). Über die Synthese von 14-Oxy-Steroiden
✍ Scribed by Pl. A. Plattner; L. Ruzicka; H. Heusser; J. Pataki; Kd. Meier
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1946
- Tongue
- German
- Weight
- 533 KB
- Volume
- 29
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Hydriert man den A 16-3 ~-Acetoxy-14,15-oxido-allo-iitiocholensaure-methylester (I), dessen Synthese wir in der vorangehenden Mitteilungl) beschrieben haben, mit Platin in Alkohol, so wird ein Gemisch von 4 Verbindungen erhalten, das aus zwei isomeren 3 8 -Acetoxy-allo-atiocholansaure-methylestern (I11 und V) und zwei isomeren 3 ,9-~cetoxy-14-oxy-allo-Btiocholansaure-methylestern (IV und VI) besteht.
Das erste Isomeren-Paar konnten wir in den ,,normalen" 3,9- Aeetoxy-allo-Btiocholansaure-methylester (111)2) und ein Isomeres (V) auftrennen, das sich, wie wir spater zeigen werden3), von der normalen Verbindung duroh die sterische Anordnung an den C -Atomen 1 7 und 14 unters~heidet~).
Das zweite Paar von Isomeren, das sich vom ersten durch eine zusatzliche Hydroxyl-Gruppe unterscheidet, wurde weder von Chromtrioxyd in Eisessig noch von Acetanhydrid-Pyridin verandert. Die zusatzliche Oxy-Gruppe in diesen beiden Estern ist somit tertiarer Natur. Auf Grund der Entstehungsweise dieser beiden Korper aus dem Oxyd (I) kommt als Haftstelle fur dieses tertiare Hydroxyl nur das Kohlenstoffatom 1 4 in Frage. D a m i t i s t e r s t m a l s i n einer p r i i p a r a t i v genugend ergiebigen u n d e i n d e u t i g e n R e a k t i o n die kiinstliche E i n f u h r u n g e i n e r H y d r o x y l -G r u p p e i n die S t e l l u n g 1 4 eines S t e r o i d s gelungen.
Grundsatzlich sind vier isomere 14-Oxy-17-carbonsauren der untersuchten Reihe moglich. Urn vorerst die sterischen Verhaltnisse der neuen Oxy-Verbindungen am C-Atom 1 7 abzukliiren, haben wir aus den beiden 14-Oxy-ktiosaure-methylestern (IV) und (VI) durch Was~erabspaltung~) das Asymmetriezentrum 14 eliminiert. Es entstanden dabei zwei isomere ungesattigte Atiosaure-methylester (VII und IX), deren Doppelbindungen sich als leicht hydrierbar erwiesen.
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