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Über p-Dinitrosoverbindungen, ihre Molekulargrösse und ihre Kondensation mit aromatischen Aminen. (26. Mitteilung über Azoverbindungen und ihre Zwischenprodukte)

✍ Scribed by Paul Ruggli; Gerd Bartusch


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1944
Tongue
German
Weight
935 KB
Volume
27
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


zu deren Kondensationsprodukt mit 2 Mol Benzaldehyd bzw. mit 2 Mol Zimtaldehyd wird ein Wechsel im Vorzeichen der optischen Drehung im Sichtbaren und damit ein Wechsel im Vorzeichen des Hoppelungskoeffizienten festgestellt. Der Wechsel liisst sich deuten durch eine nicht genaue Senkrechtstellung der Benzolebenen in den optisch aktiven Diphenylverbindungen. Da zwischen gleichnamigen Gruppen, insbesondere zwischen den elektrisch aufgeladenen C1-Atomen eine elektroststische Abstossung statt hat, ist eineabweichung von der Senkrechtstellung in dem Sinne zu erwsrten, dass gleichnamige Substituenten (Beispiel : die CI-Atome) voneinander etwas entfernt, ungleichnamige Gruppen einander geniihert werden. Die Vorzeichenanderung der optischen Drehung beim mergang Ton I1 zu den Kondensationsprodckten rnit Benzaldehyd oder Zimtaldehyd wird dadurch erklart. Gleichzeitig damit wird die wahrscheinliche absolute Konfiguration der Verbindung I1 festgelegt. Die Formeln I und I1 stellen vorsussiehtlich je den im Sichtbsren rechtsdrehenden Antipoden dar. Physikalisch-chemisches Institut der Universitiit Basel. 161. Uber p-Dinitrosoverbindungen, ihre MolekulargTosse und ihre Kondensation mit aromatisehen Aminen von Paul Ruggli und Gerd Bartusch. (24. VIII. 44.) (26. Xitteilung iiber Azoverbindungen und ihre Zwischenproduktel).) Die synthetische Verwendbarkeit, welche das p-Dinitrosobenzol (I) in friiheren Arbeiten unseres Laboratoriums namentlich bei Umsetzungen mit aromatischen Aminen zeigte2), hat uns veranlasst, eine genauere Studie iiber die Eigensehaften aromatischer Kerne rnit zwei perastiindigen Xitrosogruppen in Angriff zu nehmen und ihre synthetische Verwendbarkeit zu priifen. Das gelbe p -D i n i t r o s o b e n z o l (I), rnit dem wir Vie1 geairbeitet hzlben, ist in der Literatur als hochpolymerer, nicht schmelxbarer und fast unloslicher Korper be~chrieben~), der seinen Namen ,,wahrscheinlich rnit Unrecht'' fuhrt4). Auch wir haben friiher mehr oder weniger graugelbe Praparate in Handen gehabt, die etwa dieser Beschreibung entsprachen. Immerhin waren siq in kochendem Xitrobenzol oder l)


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