Es ist schon seit langem bekannt, daW viele Pflanzenextrakte, die in der Gerberei Verwendung finden, beim Stehen Ellagsaure abscheiden. Auch auf der zu gerbenden Haut werden solche Abscheidungen beobachtet und vom Gerber als ,,BIume" bezeichnet. Da die Ellagsaure, eine auflergewohnlich schwer loslic
Über natürliche Gerbstoffe, XXXVIII. Die Gerbstoffe der Myrobalanen
✍ Scribed by Schmidt, Otto Th. ;Schulz, Jürgen ;Fiesser, Hartmut
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1967
- Weight
- 565 KB
- Volume
- 706
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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Aus den Myrobalanen, den getrockneten Friichten von Terminalia chebula, wurde ein neuer, kristallisierter, gelber Gerbstoff isoliert, den wir ,,Terchebin" nennen. Die Bruttoformel C41 H30026 unterscheidet sich von der Formel C41H32027 der Chebulinsaure, die ebenfalls in den Myrobalanen vorkommt, nur
tingeyangcn am 25. Januar 1967 t%rc\ ilagin 2 1st I .3 -[Dehydro-hexahydroxy-diphenoyl]-4.6-[( -)-hexahydroxy-diphenoyll-Pglucosc (9). Die Spaltung des permethylierten Gerbstoffs fiihrt zur 2-Methyl-glucose. Bei der Kcahtion von 9 mit o-Phenylendiamin im UnterschuB entsteht ein ,,Phenazin-dreierstii
## Abstract Ausgehend von Ellagsäure wurde in 9 Stufen 4.4′‐Dihydroxy‐2.3.2′.3′‐tetramethoxy‐diphenyl‐6.6′‐dicarbonsäure‐dimethylester (VIII) dargestellt. Die halbseitige Verätherung, an 4.4′‐Dihydroxy‐diphenyl‐ und an Hydrocoerulignon studiert, führte zu 4‐Hydroxy‐2.3.2′.3′.4′‐pentamethoxy‐diphens