Uber naturliche Gerbstoffe XXVII1) NEOCHEBULINSAURE UND 1.3.6-TRIGALLOYL-GLUCOSE von OTTO TH. SCHMIDT, KURT DEMMLER, HERBERT BITTERMANN~) und PAULA STEPHAN3) Aus dem Chemischen lnstitut der Universitat Heidelberg Eingegangen am 10. April 1957 Die Hydrolyse der Chebulinsaure (C41H32027) in warmem Was
über natürliche Gerbstoffe XXVIII. Synthese Der 1.3.6-Trigalloyl-Glucose
✍ Scribed by Schmidt, Otto TH. ;Klinger, Günther
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1957
- Weight
- 586 KB
- Volume
- 609
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Abstract
2.4‐Dibenzyl‐lävoglucosan (VII) wurde mit Tribenzyl‐galloylchlorid in Pyridin zu 2.4‐Dibenzyl‐3‐(tribenzyl‐galloyl)‐lävoglucosan (VIII) umgesetzt. Die Ringöffnung zu 2.4‐Dibenzyl‐3‐(tribenzyl‐galloyl)‐glucose (X) erfolgte mit Trifluoressigsäure‐anhydrid und Schwefelsäure in Benzol/Dioxan. Anschließend gab Tribenzyl‐galloylchlorid in Pyridin die 1.3.6‐Tri‐(tribenzyl‐galloyl)‐2.4‐dibenzyl‐glucose (XI), deren hydrogenolytische Entbenzylierung zur 1.3.6‐Trigalloyl‐glucose (XII) selbst führte. Die synthet. Verbindung ist mit der aus Chebulinsäure dargestellten identisch. — Aus 2.4‐Dibenzyl‐glucose (I) wird mit Tribenzyl‐galloylchlorid in Gegenwart von Chinolin nur die 1.6(?)‐Di‐(tribenzyl‐galloyl)‐2.4‐dibenzyl‐glucose (II) erhalten. Versuche, aus 2.4‐Diacetyl‐3.6‐di‐(triacetyl‐galloyl)‐1‐brom‐glucose (III) mit Silber‐tribenzyl‐gallat die 1‐(Tribenzyl‐galloyl)‐2.4‐diacetyl‐3.6‐di‐(triacetyl‐galloyl)‐glucose zu erhalten, schlugen fehl. Ein Modellversuch mit Acetobromglucose und Silber‐tribenzylgallat führte zu einer neuen Darstellung von Glucogallin.
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