## Abstract 2^ind^‐Äthylthio‐L‐tryptophan (**2a**) wurde aus L‐Tryptophan und Äthylsulfenylchlorid synthetisiert und mit H~2~O~2~ in Eisessig zu den zwei diastereomeren Sulfoxiden **2b** und **2c** oxidiert, die getrennt und kristallisiert wurden. Für die Kristalle von **2b** zeigt die Röntgenstruk
Über die Inhaltsstoffe des grünen Knollenblätterpilzes, XXXVII. Die absoluten Konfigurationen der in den Phytotoxinen enthaltenen γ-Hydroxyaminosäuren und der γ-Hydroxynorvaline
✍ Scribed by Wieland, Theodor ;Hasan, Mashooda ;Pfaender, Peter
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1968
- Weight
- 535 KB
- Volume
- 717
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Eingegangen am 22. Januar 1968
Durch Analyse der NMR-Spektren von teils aus den Phytotoxinen isolierten, teils synthetisch erhaltenen a-Amino-y-lactonhydrochloriden lieBen sich die absoluten Konfigurationen bestimmen. Der im Phalloidin vorkommende Baustein ist (2S,4R)-4.5-Dihydroxy-leucin (Lacton 3), der des y-Amanitins (2S,4R)-4-Hydroxy-isoleucin (Lacton 6), der des a-Amanitins (2S,4S)-4.5-Dihydroxy-isoleucin (Lacton 8). Von den beiden diastereomeren Lactonen des y-Hydroxynorvalins, die sich dunnschichtchrornatographisch trennen lassen, leitet sich das langsamer wandernde 9 vom (2S,4R)-4-Hydroxy-norvalin (oder vom Antipoden) ab. Die aus Lathyrus odorarus von L. Fowden isolierte Aminosaure (S. 210) hat die (2S,4S)-Konfiguration.
-Die in saurer waar. Losung vorliegenden Gleichgewichte von Lacton und offener Saure wurden fur einige y-Hydroxyaminosauren NMR-spektroskopisch ermittelt (Tab. I, S. 21 2).
Alle bisher aus Amanita phalloides isolierten giftigen Cyclopeptide enthalten eine y-Hydroxyaminosaure, deren Konstitution bekannt ist3). Es handelt sich um Derivate des Leucins (Phallotoxine)4) und des Isoleucins (Amatoxine)s, von denen 4 -8 diastereomere Formen moglich sind. D a die Aminosauren sicher der L-Reihe angehoren, am a-Kohlenstoff also die (S)-Konfiguration vorliegt, reduziert sich die Zahl der Diastereomeren auf die Halfte. Ihre absoluten Konfigurationen waren bisher nicht bekannt. Dazu komrnt, da13 die aus den Salzsaure-Hydrolysaten der verschiedenen Giftstoffe isolierten kristallisierten y-Lactonhydrochloride nicht dieselbe Konfiguration am y-C-Atom aufzuweisen brauchen, die im nativen Cyclopeptid vorliegt ; bei der Spaltung unter Lacton-Bildung konnte auch eine Inversion (oder Racemisierung) eintreten ( Weg b).
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