Über die Giftstoffe des Knollenblätterpilzes. VI. Amanitin, das Hauptgift des Knollenblätterpilzes
✍ Scribed by Wieland, Heinrich ;Hallermayer, Rudolf
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1941
- Weight
- 873 KB
- Volume
- 548
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
No coin nor oath required. For personal study only.
📜 SIMILAR VOLUMES
## Abstract Im Säurehydrolysat des α‐Amanitins findet man folgende Aminosäuren: Glycin, L‐Asparaginsäure, Isoleucin, Cystein und Cysteinsäure, γ‐Hydroxyprolin, ein reduzierendes Tryptophanderivat und eine in der Natur bisher nicht aufgefundene Aminosäure der Zusammensetzung C~7~H~15~NO~4~. Diese wu
## Abstract Im grünen Knollenblätterpilz wurde ein weiteres, in geringer Menge vorhandenes toxisches Cyclopeptid aufgefunden, dessen Reinigung durch präparative Papierchromatographie an der Papierrolle und auf borathaltigen Bögen gelang. Es zeigt viel Ähnlichkeit mit α‐und β‐Amanitin und wird als γ
Alkohol-Gruppe unter Bildung von Ajmalidin. Ajmalin kann durch Reduktion erhalten werden, oder unmittelbar dadurch, da6 die Oxydation der sekundaren Alkohol-Gruppe vermieden wird. Die Reaktionsfolge rnoge als Darstellung der verschiedenen erforderlichen Umwandlungen betrachtet werden und nicht als T
## Abstract Phallacidin, ein Nebentoxin von __Amanita phalloides__, besitzt saure Eigenschaften. Es zeigt dasselbe UV‐Spektrum wie Phalloidin oder Phalloin und hat eine diesen Giften entsprechende bicyclische Struktur. Vom Phalloidin unterscheidet es sich dadurch, daß L‐Valin anstelle von L‐Alanin
## Abstract Das in __Amanita phalloides__ in sehr geringer Menge enthaltene toxische Phalloin ist dem einen Hauptgift Phalloidin in vielen Beziehungen sehr ähnlich. Der einzige Unterschied besteht in der Struktur einer ungesättigten α‐Aminosäure, die bei der Säurehydrolyse des Toxins in das Lacton