## Abstract Es werden Additionsprodukte von schwefliger Säure, Thiophenol und 2.4‐Dinitro‐phenylsulfensäurechlorid an zwei isomere 1.4‐ bzw. 1.6‐Dihydro‐pyridine beschrieben. Die Konstitution und das reaktive Verhalten dieser Addukte werden diskutiert.
Über den Mechanismus der Wasserstoffübertragung mit Pyridinnucleotiden, XXIII. Die Addition schwefliger Säure an Dihydropyridine
✍ Scribed by Diekmann, Hans ;Hofmann, Dieter ;Wallenfels, Kurt
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1964
- Weight
- 495 KB
- Volume
- 674
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
addiert HzS.03 an die 5.6-bzw. 4.5-Doppelbindung. Das Proton wird am C-5, das Sulfit-Ion am C-6 bzw. C-4 aufgenommen. Die primaren ,,monomeren Addukte" (Schmp. 158-162" bzw. 153-155") haben den Charakter von Estern der schwefligen Saure ; sie lassen sich schnell im alkalischen Medium, allmahlich auch durch Kochen in Methanol in die analogen Sulfonsauren (Schmp. 149 bis 151" bzw. 181 -183") umlagern. Die Ester werden durch Dihydropyridine reduziert, wobei Pyridinium-Kation (3 Moll./Mol. Ester) und H2S entstehen. Das Pyridinium-Kation bildet mit den Anionen der Schwefligsaureester sowie der Sulfonsauren schwerlosliche Salze (,,dimere Addukte"), von denen zwei kristallisiert erhalten wurden. DaB die beiden isomeren 1.4-bzw. 1.6-Dihydropyridine mit schwefliger Saure ein gleiches Additionsprodukt (Schmp. 202") liefern, wird dadurch verstandlich, daB die 1.6-Dihydro-Verbindung iiber die Reduktions-Oxydationsreaktion mit schwefliger Saure zur 1.4-Dihydro-Verbindung isomerisiert wird. * ) In Methanol. * * ) Rohprodukt.
📜 SIMILAR VOLUMES
## Abstract Darstellung und Eigenschaften von Additionsverbindungen aus Pyridinium‐Kationen und Anionen verschiedener Säuren werden beschrieben. Die Versuche zeigen, daß es von der Natur des addierten Anions, dem Lösungsmittel und von den Substituenten am aufnehmenden Pyridinium‐Kation abhängt, wie
## Abstract Es wird die Dehydrierung von Dihydropyridinen durch chinoide Verbindungen kinetisch untersucht. — Bei der optischen Messung der Reaktion mit __p__‐Benzochinon stört die Bildung eines stark absorbierenden Folgeproduktes. Dagegen verläuft die Dehydrierung mit 2.6‐Dichlorphenol‐indophenol
## Abstract Für quartäre Pyridiniumsalze mit unterschiedlichen Substituenten in 1‐ und 3‐Stellung wurden die UV‐Spektren der Cyanid‐Additionsverbindungen sowie die Gleichgewichtskonstanten der Reaktion P⊕ + CN⊖ P—CN bestimmt. Substituenten in 3‐Stellung begünstigen die Addition in der Folge —COOH —