## Abstract Aus __N__~1~‐[2.6‐Dichlor‐benzyl]‐3.5‐dicarbamoyl‐pyridiniumbromid wurde mittels Na~2~S~2~O~4~ ein kristallines Produkt hergestellt, welches nach seinen Eigenschaften dem Intermediärprodukt der Dithionitreduktion von DPN^⊕^ entspricht. Die Verbindung erweist sich als Addukt des Sulfinat
Über den Mechanismus der Wasserstoffübertragung mit Pyridinnucleotiden, XV Freie Radikale als Reduktionsprodukte von Pyridiniumsalzen
✍ Scribed by Wallenfels, Kurt ;Gellrich, Manfred
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1959
- Weight
- 890 KB
- Volume
- 621
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Abstract
Das System Pyridiniumsalz‐Dihydropyridin ist elektromotorisch inaktiv. Auch in Gegenwart verschiedener Mediatoren und von Diaphorase stellt sich kein Gleichgewichtspotential ein. Dieses Verhalten ist auf die irreversible Reduktion des Mediators durch das Dihydropyridin zurückzuführen. Bei der reduktiven Titration von DPN^⊕^‐Modellsubstanzen mit Chrom(II)‐acetat erfolgt eine rasche Dimerisierung der primär gebildeten Radikale, so daß eine Potentialbestimmung nicht möglich ist. Im Falle des 1‐[2.6‐Dichlor‐benzyl]‐isonicotinsäure‐amid‐bromids und quartärer Pyridiniumsalze von anderen Abkömmlingen der Isonicotinsäure treten dagegen resonanzstabilisierte freie Radikale in Lösung auf. Die außerordentlich negativen Redoxpotentale sind unabhängig vom p~H~‐Wert. Bei diesen Verbindungen wird auch bei der Reduktion mit Natriumdithionit die radikalische Zwischenstufe durchlaufen.
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