## Abstract Es wird gezeigt, dass die enzymatische Histamin‐Spaltung ein oxydativer Vorgang ist, bei dem ein Äquivalent Stickstoff in Form von Ammoniak in Freiheit gesetzt wird. Die Frage, ob dieses Stickstoff‐Atom aus dem Kern stammt, ist auf Grund der analogen Modellversuche mit Ascorbinsäure und
Über den enzymatischen Abbau von Histamin und Diaminen. 2. Mitteilung
✍ Scribed by E. Albert Zeller
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1938
- Tongue
- German
- Weight
- 692 KB
- Volume
- 21
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
EdZbachcr und ZeZZcr teilten in der ersten Publikation dieser Untersuchungsreihel) mit, dass sie als enzymatisches Abbauprodukt des Histamins eine Carbonylverbindung von der Formel C,H,N,O, als schon krystallisierendes Dinitrophenyl-hydrazon aufgefunden hatten. Unter der Annahme, dass der Ubergang vom Histamin in diesen Korper, dem noch zwei Molekel Krystallwasser entzogen werden konnten, in mehreren Stufen erfolge, wurde versucht, die Teilprozesse zu erfassen. Die vorliegende Mitteilung befasst sich hauptsachlich und eingehend mit der ersten Reaktionsstufe. Wegen der Wichtigkeit der Frage der Spezifit5t der Histaminase fur pharmakologische Probleme wurde sie von einer neuen Seite her angegangen. Schliesslich sollten einige in der Literatur bestehende Wirlerspruche aufgekliirt werden, um eine feste Grundlage fiir die weitere Erforschung der Histaminase zu bekommen. M e t ho d i k . Als Ausgangsprodukt fiir die Herstellung der Enzympraparate wurde das in der ersten Mitteilung beschriebene Aceton-Trockenpulver aus Schweinenieren verwendet. Das Pulver wurde entweder zuerst mit der zehnfachen Menge destillierten Wassers eine Viertelstunde bei 35O vorextrahiert, dann rnit 3,5-proz. Kochsalzlosung eine halbe Stunde geriihrt, um zu erreichen, dass der Ammoniakgehalt und die Eigenatmung moglichst gering wurden. Spater wurde das Nierenpulver rnit der zwanzigfachen Menge 1-proz. Kochsalzlosung zwanzig Minuten lang behandelt, dann in Cellophanschlauchen gegen Wasser dialysiert. Nach zwei Tagen trat in der Losung eine geringe Fallung auf, die abzentrifugiert wurde. Wenn gegen m/15 Phosphatpuffer dialysiert wurde, blieben die Losungen vollkommen klar. Besonders der Gehalt an Ammoniumionen konnte auf diese Weise leicht bis fast auf Null reduziert werden, wBhrend die Substrate der Eigenatmung nur sehr langsam nach einer Woche vollig wegdialysiert waren.
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## Abstract Die Unterschung der Amylosesynthese mit Kartoffelphosphorylase ergab Befunde, die dem Reaktionsschema widersprechen. Die Polymerisationsgrade waren gering (DP 100‐200) und im Reaktionsverlauf konstant; die Molekulargewichtsverteilung war sehr breit und das Verhältnis der Zahl der Amylos
wird abgenutscht, mit Wasser ausgewaschen und dreimal aus Methylalkohol umkrystallisiert. So gewann man 0,l g reinstes Gentiobioseace ta t .
33s wird die Synthese des A 5-3 ,iI-Oxy-atio-cholensaure-azids und dessen Kupplung mit Pferde-und Kaninchenserum beschrieben. Ein entsprechendes A 5-3-Chlor-atio-eholensaure-derivat konnte nicht in reiner Form isoliert werclen. Allgemein aber erwies sich die h i dmethode als zur Herstellung von ster