𝔖 Bobbio Scriptorium
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Zur Refraktometrie der Fette V: Die Schmelzrefraktion der Butter, 1. Mitt.

✍ Scribed by Kaufmann, H. P. ;Thierme, J. G.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1955
Weight
806 KB
Volume
57
Category
Article
ISSN
0931-5985

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


Kriiiigungsund l>esiiilektio~~sriiittel~i, welche neben Soda oder evtl. Natriumhydroxyd in der Kegel Phosphate und Silikate enthalten, ohne Schwierigkeiten durchdiihren. Auch die bei Ansatzen mancher Desinfektionslosungen in der Gebrauchskanzentrationini allgemeinen 0.2 bis 1 .O "iovorhandene deutliche Eigenfarbe beeinflufit die Mefiergebnisse nicht wesentlich, denn die Gebrauchslosung dient nur als Stammh u n g , die zur L4usfiihrung der Reaktion noch stark verdiinnt wird.

A u s w e r t u n g d e r E r g e b n i s a e Auf Grund der nach dieser Methode erhaltenen Meiiergebnisse wird der Konzentrationsbereich der Desinfektionslosung festgestellt, innerhalb dessen die Extinktionskurve linear verlauft und dann die Extinktion fur 1 mI Stammlosung pro 50 ml verd. Mei3losung berechnet. Der dieser Extinktion entsprechende Phenol-Gehalt wird aus der Eichkurve (Abb. 3) ab-gelemi. Die Berechnung des Phenol-C;eh,iltes von Desintektionsmitteln erfolgt nach der Formel: x . 5 . 1 0 0 a tionsmi ttel) ; dabei bedeutet: x = m g Phenole in 10 ml Losung bei Ver----O/o Phenole (d. i. mg Phenole/100 mg Desinfekdiinnung der Stammlosung von 1 : 50 a = mg Substanz in 1 in1 Stammliisung. Da, wie oben gezeigt (Tab. I ) , die Farbintensitat bei der Reaktion von Phenol-Derivaten mit Dibromchinonchloriniid geringer ausfallt als bei Phenolen selbst, erscheint es zweckmafiig, den mit der beschriebenen Methode festgestellten Gehalt an Phenolen als ,.Phenolwert" zu bezeichnen. Dieser ist demnach nicht absolut, ermoglicht aber zumindest die Uberpriifung eines Desinfektionsmittels hinsichtlich seines gleichbleibenden Gehaltes an Phenolen bzw. die Konzentration von Desinfektionslosungen an phenolischen Substanzen festzus tellen. Zur Refraktometrie der Fette V: Die Schmelzrefraktion der Butter, 1. Mitt.x-Iron Prof. Dr. H . P. K u u f m u n n iind Dr. J. G . T h i e i n c ~ .Ins dem Deiitscheri Institnt fiir Feftforscliring. Miinsfei (West/.) Vtf. hdbrn ihre neue Methode der Mehrphasen-Refraktometrie duf Butter angewendet und beschreiben in dieser 1. Mitt. die clmrakteristischen Eigenschaften des Butterfettes. Refractometrie des corps gras V: La refraction de fusion du beurre, 1. comm. Plusieurs auteurs ont applique au beurre, leur nouvelle metode de refractometrie polyphasee, et ils decrivent dans ce communique, les proprietes caracteristiques de corps gras contenus dans le beurre. Unsere bisherigen Untersuchungen iiber die Mehrphasen-Refraktometrie behan'delten wasserfreie Fette, u n d zwar in erster Linie Schmalz u n d Kakao'butter. Nach dem Studium reiner Fettstoffe u n d orientierender Versuche mit verwandten Ver'bindungen, so z. B. der Fettalkohole, zogen wir zunachst diese beiden Speisefette heran, da hier ein dringendes Bediirfnis nach neuen Reinheitspriifungen besteht (Import-Schmalz, Verfalschungen der Kakaobutter). Eine umfassendere Untersuchung gl'eichartiger Fette, geharteter Fette, von Fettmischungen (Shortenings) und auch von Olen, die bei tieferer Temperatur zu teilweisem Erstarren gebracht wurden, ist in Angriff genommen worsden. I n vorgenannten Fallen fui3t die refraktometrische Untersuchung auf dem System fester u n d fliissiger Glyceride, besonders interessant im Zustand des Schmelzens. Wahren,d wir bei reinen Stoff en einen scharfen Schmelzpunkt wiinschen. liegt hier der Fall vor, dai3 die sonst nach Moglichkeit vermiedene ,,Schmelzlinie" wertvolle Beobachtungen ermoglicht. W i r sprechen daher in 'diesem Fall der Mehrphasen-Refraktion von der ,,'Schmelzrefraktion" der Fette. Sie bezog sich auf chemisch sehr ahnliche Stoffe, namlich auf feste und fliissige Glyceride. Diese konnen 'in der natiirlichen Form vorli'egen oder auch fur spezielle Zwecke fraktsioniiert sein (Kakaobutter). Vergleiche mit den iiblichen Methoden der Plastizitatsprufung sind bereits begonnen worden. Die Begleitstoffe der Glyceridje natiirlicher Fette konnten b.isher vernachlassigt werden, d a sie mengenmaflig ohne Bedeutung waren. Die feste und die fliissige Phase sind bei d e n Begleitstoffen von v e r s c h i e d e n e r c h e m i s c h e r B e s c h a f f e n h e i t . 1st ihre Menge ". Studien auf dern Fettgebiet, 165. Mitteilung. Fruhere Mitteilungen in dieser Zeitschrift 66, 286, 990 [IHT,-l]; 57. 21. 114 [19hi].


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