## Abstract Während der Reifung nehmen die Anteile an Eiweiß und Fett stetig zu, während die Menge der Asche etwas abnimmt. Die Veränderungen der chemischen Kennzahlen lassen nicht den bindenden Schluß zu, daß während der Reifung eine Dehydrierung von Fettsäuren stattfindet.
Untersuchungen an reifenden Rapssamen
✍ Scribed by Steinbach, K. J. ;Franzke, Cl.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1959
- Tongue
- English
- Weight
- 397 KB
- Volume
- 3
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Untersiichungen an reifenden Rapssamen K. J. STEINBACH und CL. FRANZKE* Bei den Pflanzen sind die Samen und z.T. auch die Friichte die bevorzugten Speicherorte fur die Fette, die ihrerseits bei vielen Arten den Hauptanteil der Reservestoffe darstellen. Die Menge der in den hoheren Pflanzen auftretenden Fette sowie ihre Zusammensetzung scheint in erster Linie von den phylogenetischen, genetischen und geographischen bzw. klimatischen Gegebenheiten bestimmt zu werden. Nach dem derzeitigen Stand der Kenntnisse wird fur die Bildung des Fettes im pflanzlichen Organismus vor allem die Umwandlung aus Kohlenhydraten verantwortlich gemacht. Auf Grund der in der Literatur bekannt gewordenen zahlreichen Versuchsergebnisse mit oft unterschiedlichen Befunden kann j edoch nicht eindeutig entschieden werden, ob die Biosynthese des Fettes aus bereits im Samen abgelagerten Kohlenhydraten erfolgtl. oder ob die Umwandlung in anderen Geweben stattfindet und die Heranfuhrung der Stoffe zu den Samen schon in Form von Fett vollzogen wird3. Von besonderem Interesse erscheint in diesem Zusammenhang auch die Frage nach der Bildungsweise der einzelnen konstituierenden Fettsauren in den Samenfetten. Die Kcmpliziertheit der Stoffwechselvorgange erschwert auch hier 4ne eindeutige Klarung. Die Untersuchungsergebnisse zeigen zumeist , daO mit zunehmender Reife der Samen der Anteil an ungesattigten Fettsauren relativ zunimmt. Es sei hier nur auf die Arbeiten von J. v. E Y R E 4 und von E. P. PAINTER^ mit Leinsamen, von B. BURKLE~ mit Sonnenblumensamen und von P. NEuMANN' mit Lupinen hingewie-* Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. K. TAUFEL sind wir fur das fordernde Interesse an der vorliegenden Arbeit sehr zu Dank verbunden. Fraulein R. ELSNER und Frau K. KOWALKE sei fur die tatkraftige Unterstiitzung bei der experimentellen Durchfiihrung der Arbeit bestens gedankt.
📜 SIMILAR VOLUMES
Kiirzlich berichtete Cl. Franzke iiber seine Untersuchungen an reifenden Sonnenblumensamen. I n den Jahren 1951-52 haben wir uns ebenfalls mit diesem Thema befafit. Die Ergebnisse der unabhangig voneinander durchgefuhrten Untersuchungen sind einander in mancher Beziehung ahnlich, wodurch mehrere Ges
Ein neuer Schnelltest und eine empfindliche chromatographische Labormethode zur Bestimmung des Gesamtglucosinolatgehaltes von Rapssamen wird vorgestellt. Das rapseigene Enzym Myrosinase setzt aus den Glucosinolaten neben Glucose auch stets Sulfat
Wn H.Y. F i e b i g , A . S e n d f e l d und K. A i t z e t m i i l l e r \* Aus dem Institut f i r Chernie und Physik der Bundesanstalt f i r Fettforschung, Munster ## Im Zuge der Umstellung des Rapsanbaus auf die neuen 00-Sorten in der Europiischen Gemeinschaft kommen fur die Glucosinolatbest
## Abstract In der vorliegenden Arbeit wird die direkte Extraktion von Rapssamen behandelt. Es wurde der Einfluß der Miscellenkonzentration im Bereich von 0 bis 60% auf den Extraktionsverlauf untersucht, d. h. auf die Tiefe der Extraktion und auf die Geschwindigkeit, mit der sich der Gleichgewichts
spectrometry of a finely ground sample of the dry seed. Compared to our method that method has both advantages and disadvantages. The method by J. K. Daun uses less costly