Studien zur Bestimmung des Schwefeldioxids in Marmeladen und Konfitüren
✍ Scribed by Franzke, Cl. ;Grunert, K. S. ;Bossin, E.
- Book ID
- 102840233
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1974
- Tongue
- English
- Weight
- 747 KB
- Volume
- 18
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
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✦ Synopsis
Abstract
An Modellversuchen mit reinen Sulfitlösungen wird gezeigt, daß nach destillativer Abtrennung die komplexometrische Bestimmung des Schwefeldioxids der acidimetrischen Bestimmung und der Bestimmung mit Pararosanilin überlegen ist. Im Bereich von 5–26 mg Schwefeldioxid betragen bei der erstgenannten Methode die maximalen Abweichungen vom wahren Schwefeldioxidgehalt nur + 1,6% und –2,5%.
Infolge des von der Füllgutoberfläche bis zur Bodenschicht steigenden Schwefeldioxidgehaltes sind die Marmeladenerzeugnisse vor der Probenentnahme gut zu mischen. Ein Zusatz von Ascorbinsäure zur Stabilisierung des Schwefeldioxids ist dabei nicht nötig.
Das Verhältnis von freiem Schwefeldioxid zu Gesamtschwefeldioxid ist in Proben verschiedener Kochungen auch bei gleicher Marmeladen‐ bzw. Konfitürensorte nicht konstant.
Die Schwefeldioxidbestimmungen in Marmeladenhalbfabrikaten und ‐fertigerzeugnissen nach der komplexometrischen und acidimetrischen Methode nach Reith‐Willems werden statistisch ausgewertet. Die gegenüber der Originalvorschrift um 90 min zeitlich verkürzte komplexometrische Bestimmung wird infolge ihrer besseren Reproduzierbarkeit als Schiedsmethode empfohlen.
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