## Abstract Einwirkung von Natriumcyanid auf Acrylsäure‐ethylester (**1a**) und Methacrylsäure‐ethylester (**1b**) führt zu den 2‐Cyan‐3‐oxocyclopentancarbonsäure‐ethylestern **6a** bzw. **6b**. Daraus erhielt man die 3‐Oxocyclopentancarbonsäuren **7a** bzw. **7b** und aus **7b** die isomeren Methy
Reaktionen von Cyanidionen mit α, β-ungesättigten Estern, I Reaktionen von Zimtsäureethylestern
✍ Scribed by Stetter, Hermann ;Kuhlmann, Heinrich
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1979
- Tongue
- English
- Weight
- 612 KB
- Volume
- 1979
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-3440
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✦ Synopsis
Einwirkung von Natriumcyanid auf Zimtsaure-ethylester (1 mit R = C6H5) unter polaraprotonischen Bedingungen fiihrt zu 3-Cyan-5-oxo-2,3-diphenyl-l-cyclopentancarbonsaureethylester (2 mit R = C6H,). Ein plausibler Mechanismus wird vorgeschlagen. Verseifung und Decarboxylierung des Carbonsaureesters 2 (R = C6Hs) liefert das 4-0~0-1,2-diphenyl-l-cyclopentancarbonsaurenitril(3 mit R = C6H,). Zur Sicherung der Struktur dieser Grundverbindung wurde nach Isomerentrennung eine Rdntgenstrukturanalyse gemacht. Substituierte Zimtsaureethylester 1 (R = Aryl) reagieren analog zu 2 bzw. 3 (R = Aryl). Es wurden die Derivate 4 -9 des Isomeren 3-1 (R = C6H,) darstellt.
Reactions of Cyanide Ions with a,p-Unsaturated Esters, I. -Reactions of Ethyl Cinnamates**)
The action of sodium cyanide on ethyl cinnamate (1 with R = C,H,), under polar, aprotic conditions, leads to ethyl 3-cyano-5-oxo-2,3-diphenyl-l-cyclopentanecarboxylate (2 with R = C6Hs). A plausible mechanism is proposed. The carboxylic ester 2 (R = C6H5) has been saponified and decarboxylated to give 4-oxo-1,2-diphenyl-l-cyclopentanecarbonitrile (3 with R = C6H5). The structure of this basic compound was ascertained by X-ray analysis after separation of isomers. Substituted ethyl cinnamates 1 (R = Aryl) react analogously to give 2 and 3 (R = Aryl), respectively. The derivates 4 -9 of the isomer 3-1 (R = C6H5) are prepared.
Bei Versuchen, Aldehyde cyanidkatalysiert an cc,fi-ungesattigte Ester zu addieren, fie1 auf, dal3 aul3er der geplanten Addition') andere Reaktionen abgelaufen sein mu8ten. Die Ausbeuten an Additionsprodukt lienen in vielen Fallen zu wiinschen iibrig, auch wurden cyanidverbrauchende Reaktionen festgestellt. Eine Erklarung sahen wir zunachst in der hervorragenden Fahigkeit des Cyanidions, Umesterungen hervor-zurufen2). Eine weitere Moglichkeit, die zu beachten war, ist die bekannte Fahigkeit des Cyanidions, Ester, speziell Methylester, zu spalten". Alle diese Erklarungen befriedigten uns nicht voll; es schien uns deshalb sinnvoll, das Reaktionsverhalten einiger ungesattigter Ester gegeniiber Alkalimetallcyaniden, speziell Natriumcyanid, unter polar-aprotonischen Bedingungen, z. B. in Losungsmitteln wie Dimethylsulfoxid und Dimethylformamid, genauer zu untersuchen. *) Korrespondenz bitte an diesen Autor richten. **) Herrn Prof. Dr. H. Hellmnnn in alter Verbundenheit zum 65. Geburtstag gewidmet.
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