Nucleinsäuremodelle
✍ Scribed by Sierfried Hoffmann; Hermann Schubert; Werner Witkowski
- Book ID
- 104607898
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 2010
- Weight
- 244 KB
- Volume
- 11
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-2402
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✦ Synopsis
Das aromatische n-Elektronensystem des DJT wird durch Wasserstoffionen elektrophil angegriffen, wobei letztere schlieRlicli in o-bzw. p-Stellung zur Hydroxygruppe fixiert werden. Durch den Angriff von stark nucleophilen Mercaptidionen auf das Halogenatom der protoriierten Jodarninosiiarc erfolgt' die Spaltung der Kohlenstoff-Jod-Bindung. Das als Zwischenprodukt gebildete Sulfenyljodid reagicrt niit Cystein zu Cystin und Jodid weiter. Gegenuber dem Benzol ist in den Phenolatanionen die Elektronendichte des aromatischen Kerns derart erhoht, dab ietzt.erer bereits von der schwachen Sbure Wasser protoniert wird. Der pK'-Wert der phenolischen Gruppe von DJT betragt G,-18, so daB die Jodaminosiiure selbst im Neutralbereich grodtenteils als Phenolatanion vorliegt. Umsetzungen von Sulfenyljodiden mit Mereaptanen zii den entsprechenden Disulfiden nnd Jodid sind in der Literatur mehrfach beschrieben worden [3]. Der langsamste und damit geschwindigkeitsbestimmende Schritt der Gesamt'reaktion bei pH 7 und hoher ist also niit groder Wahrscheinlichkeit die Protonierung der aromatischen Jodaminosaure. Die Abspaltung des Halogens aus dem protonierten Komplex erfolgt dagegen schnell. Daher nimmt, wie schon ausgefiihrt, die Dejodierungsgeschwindigkeit mit steigender Cysteinkonzent.ration nur so lange zu: bis letzt,ere ausreicht, um die protonierte Jodaniinosaure quantitativ um- eusetzen. Eine neitere Erhohung der Thiolkonzentration ist dann ohne EinfluB auf die Reaktionsgeschwindigkeit.
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zol gibt man so vie1 Phosphorpentoxid, daB ein Teil P,O, ungelost bleibt. Das Molverhaltnis Essigsaureanhydrid zu Amin betragt 1,3:1, von Xylol (Benzol) wurde die 2-bis 4fache Menge (in ml) des Essigsaureanhydrids verwendet. Bei Verwendung von Essigsaureanhydrid als Losungsmittel wird die doppelte M
Wasserstoffbriicke vom Typ C(20) -0 -He.. OLCO [3] unter Mitbeteiligung des 16B-standigen Estersauerstoffs als Elekt,ronendonator auf (vgl. Bild 3). Die N-acetylierten Verbindungen2) 12 und 13 zeigen eine Frequenzverschiebung der 16/?-OH-Valenzschwingung von Av230 bzw. 235cm-l, die einer Sgliedrigen
klassen anwendbar sind. Im Rahmen unserer Untersuchungen uber Synthese und biologische Wirkung von 3-Methoxy-ostra-l,3,5(10)-trienen mit recht unterschiedlichen Substituenten in 17-Stellung (s. Tab. 1) machte sich die Herstellung der analogen 3-OH-Verbindung notwendig, da fur die Bindung an den Uter