Komplexone XXIV. Die Vanadiumkomplexe der äthylendiamin-tetraessigsäure (= H4Y)
✍ Scribed by G. Schwarzenbach; Jiri Sandera
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1953
- Tongue
- German
- Weight
- 778 KB
- Volume
- 36
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Die Vanadiumkomplexe der Athylendiamin-tetraessigsaure (= H,Y) von G. Schwarzenbach und Jiri Sandera. (11. VI. 53.)
Von der Mehrzahl der Metalle der ersten grossen Periode des periodischen Systems haben wir die sich mit Athylendiamintetraacetat bildenden Komplexe bereits quantitativ untersucht l). Vom Calcium bis hinuber zum Gallium2) fehlen uns nur noch die Daten fur Titan, Vanadium und Chrom. Diese Abhandlung fiillt nun einen Teil dieser Lucke aus.
Die Untersuchungsmethode ist der bei den Eisenkomplexen angewandten3) analog. Die Bildung des Komplexes VY -2 mit zweiwertigem Vanadium wurde wieder rnit pH-Messungen untersucbt. Die Stabilitatskonstante der Teilchen VY-, in welchem das Metal1 die Wertigkeit I11 hat, gewannen wir aus der sich bei Zusatz von Komplexon ergebendenveranderung des RedoxpotentialsV( III)/V( 11). Das vierwertige Vanadium bildet den Komplex VOY -2, welcher polarographisch untersucht wurde. Funfwertiges Vanadium reagiert offenbar nicht rnit Athylendiamintetraacetat.
Salze mit dem gelb gefarbten Anion VYund solche mit dem blau gefarbten VOY -2 wurden auch praparativ hergestellt.
A. D e r V a n a d i u m ( I 1 ) -K o m p l e x VY-2. Eine Losung von VC12, welche als einzige weitere Losungsbestandteile nur HC1 und NaCl enthielt, wurde auf eine Vanadiumkonzentration von etwa 2.10-3 verdunnt; dann wurden sine aquivalente Mlenge Na,H,Y sowie KC1 ziir Erreichung der ionalen Starke ,u = 0 , l zugegeben und rnit NaOH Neutralisationskurven an der Glaselektrode aufgenommen. Die Linie A der Fig. 1 gibt eine solche Aquivalentkurve wieder und der Vergleich mit der Neutralisationskurve von HC1 (Linie B) zeigt, dass der die Wasserstoffionen liefernde Vorgang : V+2+HZY-z VY-2+2 H+ (1) eine deutliche Pufferwirkung ausubt und somit zur Hauptsache erst wahrend der Neutralisation nach rechts ablauft. Genau so ist es ja auch bei den Neutralisationskurven rnit Ca+2, Mn+2 und Fef2, wahrend sich bei andern Schwermetallen ein Gemisch des Metallions rnit H2Y -2 wie eine starke Saure verhalt und somit das dem Vorgang -__ l) G.
📜 SIMILAR VOLUMES
Von den im vorhergehenden Artikell) beschriebenen drei Methoden zur Bestimmung von Stabilitatskonstanten kann bei den Schwermetallkomplexen der Athylendiamin-tetraessigsaure H,Y einzig die dritte angewandt werden. Fur die erste Methode sind die Komplexe zu stabil, indem sich ein Gemisch von Metallsa
Die erhaltenen Resultate zeigen, dass die Stabilitatskonstanten der 1 : 1-Komplexe der seltenen Erden, des Ca2+, Cd2+, Pb2+, Mn2+ und Fe3+ beim Ubergang von EDTA zu TMTA ungefahr um den Faktor lo4 kleiner werden und dass bei den ubrigen untersuchten Ubergangsmetallen dieser Faktor maximal 10 betragt
ct]g = + 31° j = 2 O (c = 0,999; Chloroform) Gelbe Schwefelsaure-Farbreaktion. Z u s a m m e n f a s s u n g . 1. Aus den Knollen von Eleutherine bulbosa (Mill.) Urb. wurde ein neues Naphtochinon, das Isoeleutherin (11) isoliert. 2. Eleutherin (I) liess sich mit Phosphorsaure partiell zum AlIoele
## Abstract The enthalphy changes involved in teh formation of teh proton and the metal complexes of enthylenediamine ‐N,N,N^′^,N^′^ tetraacetate ion and __trans__‐1,2‐diaminocyclohexane‐N,N,N^′^,N^′^‐ tetraacetate ion have been determined using a direct calorimetric method.
werden mit etwa n. KOH bis zum Methylrotumschlag neutralisiert. und die neutrale Losung auf einen Liter aufgefiillt. Die Haltbarkeit ist wahrscheinlich gut, wurde aber nicht naher untersucht. Die Losung farbt sich beim Stehen allerdings leicht rotlich, herriihrend von der Bildung einer kleinen Meng