## Abstract Zur Synthese von Scillarenin (**16**) wird aus 15α‐Hydroxy‐cortexon (**1**) über die Stufen **1** → **2** → **3** → **4** → **5** zunächst das 21.21‐Dimethoxy‐4.14‐pregnadien‐3.20‐dion (**5**) hergestellt, das in ähnlicher Folge auch aus 21‐Hydroxy‐4.14‐pregnadien‐3.20‐dion (**6**) erha
Herstellung von ungesättigten Lactonen der Steroidreihe, VI. Synthese von Bufadienoliden, I
✍ Scribed by Haede, Werner ;Fritsch, Werner ;Radscheit, Kurt ;Stache, Ulrich ;Ruschig, Heinrich
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1970
- Weight
- 480 KB
- Volume
- 741
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Abstract
Aus dem leicht zugänglichen Tetrahydropyranyläther 1 des 21.21‐Dimethoxy‐pregnenolons wird durch Wittig‐Reaktion nebst Hydrolyse 2, daraus durch Michael‐Addition 3 und nach dessen Verseifung sowie Decarboxylierung 5 erhalten. Ringschluß des 5‐acetats führt zu 7, aus dem durch Dehydrierung (Pd/Kohle) das α‐Pyron 8 entsteht. – In Übertragung dieser Reaktionsfolge auf 3‐Äthoxy‐21.21‐dimethoxy‐20‐oxo‐pregnatrien (9) wird zwar in guten Ausbeuten das Enollacton 11 erhalten; nach dessen Dehydrierung gelang es aber nicht, das dünnschichtchromatographisch nachgewiesene 12 kristallin zu isolieren. Selektive Hydrierung von 11 führt glatt zur 5β‐H‐Verbindung 14, deren Dehydrierung mit Pd/Kohle 16 ebenfalls nur in geringer Ausbeute ergibt. Bei Versuchen, die Ketogruppe von 11 zur 3β‐Hydroxy‐Gruppe (nach Meerwein‐Ponndorf oder nach Henbest) zu reduzieren, um danach in die Bufalin‐Reihe zu gelangen, findet bevorzugt die Hydrierung des Enollacton‐Rings unter Bildung von 15 statt.
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