## Abstract Aus dem leicht zugänglichen Tetrahydropyranyläther **1** des 21.21‐Dimethoxy‐pregnenolons wird durch Wittig‐Reaktion nebst Hydrolyse **2**, daraus durch Michael‐Addition **3** und nach dessen Verseifung sowie Decarboxylierung **5** erhalten. Ringschluß des **5**‐acetats führt zu **7**,
Herstellung von ungesättigten Lactonen der Steroidreihe, IX Synthese von chlorsubstituierten Herzsteroiden der Cardenolidreihe
✍ Scribed by Stache, Ulrich ;Radscheit, Kurt ;Fritsch, Werner ;Haede, Werner
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1974
- Weight
- 730 KB
- Volume
- 1974
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Abstract
Durch Chlorsubstitution der 4(5)‐Doppelbindung in 4‐Stellung von 3‐Oxo‐carda‐4,14,20(22)‐trienolid (1) wird mit So~2~Cl~2~/Pyridin unter speziellen Reaktionsbedingungen, die die Umwandlung der C~l4~= C~l~ Gruppierung in eine 14P‐Hydroxy‐ oder 14,lSP‐Epoxygruppe bewirken, 4‐Chlorcanarigenon (6) und dessen 14,15P‐Epoxy‐Analoges 9 synthetisiert. Die Reduktion der 3‐Ketogruppe in 6 und 9 mit LiAlH[OC(CH3)3]3 führt zu den bisher nicht bekannten 4‐chlorsubstituierten „Canari”︁‐cardenolidaglykonen 4‐Chlorcanarigenin (7a) bzw. zu dessen 14, I 5P‐Epoxy‐Analogen 10, von denen 7a eine beachtliche Herzwirksamkeit zeigt. In ähnlicher Weise wird aus 3‐0xo‐14ct‐carda‐4,20(22)‐dienolid (11) das 4‐Chlor‐3∼‐hydroxy‐l4a‐ carda‐4,20(22)‐dienolid (13) erhalten. Die 3‐Hydroxygruppen der 4‐chlorsubstituierten Aglykone 7a und 13 lassen sich im Gegensatz zu den entsprechenden unsubstituierten Analogen nach Koenigs‐Knorr oder dem „Glykalverfahren”︁ ohne ausweichende Dehydratisierung zum 4‐Chlor‐A3.5‐Diensystem glatt zu 15 bzw. 18 glykosidieren. ‐ In einem 5stufigen Verfahren wird aus 11 erstmals ein in 6‐Stellung chlorsubstituiertes 3‐Hydroxycardenolid, das 6‐Chlor‐3(3‐hydroxy‐l4a‐carda‐4,6,20(22)‐trienolid (26), dargestellt.
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