Enzymatische Methoden zur Stärkeverflüssigung
✍ Scribed by H. Barfoed
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1967
- Tongue
- English
- Weight
- 697 KB
- Volume
- 19
- Category
- Article
- ISSN
- 0038-9056
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✦ Synopsis
Neben den klassischen Verfahren, bei dencn der Starkcabbau durch die Einwirkung unspezifischer, vorzugsweise anorganischer Agenzien wie Sauren oder Oxyd,zt,ionsmittel erfolgt, sind in den letzten Jahren auf vcmchiedenen Gebietcn der Starkeverwertung enzyinatjische Methoden eingefuhrt, worden. Wichtige Bcispit~le sind die Papierproduktion, bei welcher teil-weis<: abgebaiita Starke fur das Leimen und Pigmentstjrrichcn vern.cndet w i d , und die Hcrstellung von Dext.rosc und Starkcsirup, bei welchen sich die enzyinat'isclic Hydrolyse besondcrs bewahrt hat. Die Ur-sachc~n dic:scr Entwicklung sind wohl jetzt allgcmein bekannt, deshalb wird hier auf dime Frage nicht naher cingcgangen. \Vie zu erwarten war, ist gleichzeitig ein reges Interesse fiir die chemischen und technologischen Problem(. der enzymabischen Starkeverflussigung entstanden, und cs sind viele Veroffcnt31ichungen auf diesern Gebiet, erschienen. Von besonderem Interesse in Verbindung mit dem Thema dieses Vortrages sind die Artilrel von Goos ( l ) , SVZIJKI ( 2 ) , HANSEN (3), ~J N D E R -K o m m et' al. (4), KIWCMA (5) und KRBYER (6), die in den lctzt,en Jahrgangcn der Zcitschrift ,,Die Starke" vcrijffihntlicht wurden. AuBerdem sind eine Anzahl von 1'atent't.n crteilt worden, die verschiedene Ausfuhrungswciscn des Prozesses behandeln. Einige der wichtigsten diescr Verfahren werden im folgenden diskutiert. Der Ztlreck dieser Diskussion ist, einen ifberblick uber die bisherige Entwicklung sowie uber den heutigen Stand Als Einleitung wollen wir die physikalischen und chcrnischen Vorgange wihrend der Verkleisterung etwas naher bctrachten. Bekanntlich sind die auljeren Kennzeichen dicses Vorganges, daR cine anfanglich tliinnfliissige Starkesuspension beim Erhitzen innerhalb cines engen Teniperaturintervalls sehr zahflussig wird. Gleichzeitig kann cine Verringerimg der Trubung der Paste beobachtet werden. Dieses Verhalten des St,arkc-Wassergemischcs 1a5t vermuten, daB die Verk1cist)erung ein fast momentaner ProzeB ist, und von tlem ,,Verkleisterungspunkt '' wurde angenommcn, dalj dicser fur jede einzelnc Starkeart cine bestimmt'e Tempcrat,ur reprasentierte. Spater wurde dicse Ansicht tlahin modifiziert, dalj man nicht mehr von einem Verkleisterungspunkt, sondern von einem Verkleisterungsgebiet sprach, womit ein Temperaturgcbiet von 5 bis 1 0 "C gemeint war. Die neuesten Untersuchungen haben gczeigt, dalj zwar der groBte Teil einer Stiirkc: in einem dcrartigen Mervall verkleistcrt wird, da5 jedoch einige Starkckorner oder Tcilkorner dab4 unverkleistert bleiben. Selbst beim ifberschreiten cles normalen Temperaturgebietes um 20 bis 25 "C tvird noch keine restlose Verkleisterung erzielt. Bei den hohcn Konzent.rationen a n Trockensubstanz, die in der *) Vortrag, wegen Erkrankung des Autors verlesen von
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## Abstract Die Veränderungen von Milchproteinen durch Erhitzen in Gegenwart und in Abwesenheit von Lactose wurden mittels enzymatischer Hydrolyse, Messung der Farbstoffbindung und der Eigenfärbung verfolgt. Die Erhitzung von β‐Lactoglobulin und Säurecasein auf 75–115°C führt auch in Abwesenheit v
by an influence on the formation of glucose whose yield depending on hydration increases by degrees nith intermediate stages. This reaction is related to the characteristic points concerning the "bound" state of water in starch of 10,17-18 and 33 O/,,. Thus studies on the radioliltic reactions of hy