## Abstract Zur Prüfung von Teileigenschaften der Fruchtfleisch‐ und Schalenbeschaffenheit wurde ein an Apfelfrühsorten bereits erprobtes sensorisches Bewertungsverfahren auf 5 Herbstsorten übertragen. Es konnte gezeigt werden, daß eine vergleichende Qualitätsbewertung und Differenzierung von Sorte
Beiträge zur sensorischen Charakterisierung von Apfelsorten. 4. Mitt. Dauersorten
✍ Scribed by Tunger, L. ;Groh, W. ;Rothe, M.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1982
- Tongue
- English
- Weight
- 589 KB
- Volume
- 26
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
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✦ Synopsis
Abstract
Die vergleichende Bewertung verschiedener Teileigenschaften der Frucht‐ und Schalenbeschaffenheit von 15 Apfeldauersorten ermöglicht eine Einteilung der Früchte in Sorten mit ausgesprochenem Süßgeschmack(‘Starkrimson’), mit hervortretendem Säurecharakter (‘Boskoop’, ‘Roter Boskoop’, ‘Altländer Pfannkuchenapfel’) und in Früchte mit ausgeglichenem Zucker‐Säureverhältnis (‘Clivia’, ‘Undine’, ‘Herma’, ‘Schweizer Orangenapfel’).
Die für einen Tafelapfel bei Berücksichtigung der Verzehrsgewohnheiten in der DDR wichtigsten sensorischen Teileigenschaften ‐ Aromaintensität, Harmonischer Charakter und Knackigkeit ‐ werden in einer Gesamtnote zusammengefaßt. Derart lassen sich die verschiedenen Reifegruppen zugeordneten Apfelsorten einer vergleichenden Gesamtbewertung unterziehen. Früchte der Sorte ‘Clivia’, ‘Breuhahn’, ‘Auralia’ und ‘Idared’ erweisen sich als die geschmacklich besten der Reifegruppe I. In der Reifegruppe II dominiert ‘Undine’ über ‘Boskoop’ und ‘Roten Boskoop’. In der Reifegruppe III stehen ‘Herma’ und ‘Schweizer Orangenapfel’ geschmacklich an erster Stelle.
Von allen 15 geprüften Apfeldauersorten erreichen ‘Herma’, ‘Undine’, ‘Schweizer Orangenapfel’ und ‘Clivia’ die höchsten Gesamtnoten. Als Tafelapfel am niedrigsten eingeordnet wurden ‘Starkrimson’ infolge seines faden Gesamteindruckes und ‘Boskoop’ sowie ‘Roter Boskoop’ wegen eines unausgeglichenen, auf der Säureseite liegenden Zucker‐Säureverhältnisses.
Generell scheinen wärmere Klimabedingungen im Verlauf einer Vegetationsperiode die geschmacklichen Eigenschaften des Apfels zu begünstigen.
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