## Abstract Die 3‐Aminopropiolamide **5** sind auf zwei Wegen darstellbar. A) durch Umsetzung der β‐stannylierten Inamine **1** mit Arylisocyanaten **2** (R^4^ = Ar) und Hydrolyse der 3‐Aminopropiolimidsaure‐stannylester **3**; B) durch Umsetzung der Lithium(aminoacetylide) **4** mit Alkyl‐ oder Ar
(Aminoethinyl)metallierungen, 13. Synthese und Reaktionen von 3-Aminopropiolamidinen
✍ Scribed by Himbert, Gerhard ;Schwickerath, Willi
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1984
- Tongue
- English
- Weight
- 668 KB
- Volume
- 1984
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-3440
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✦ Synopsis
Abstract
Die Lithium(aminoacetylide) 1 reagieren mit den Carbodiimiden 2 zu den Lithiumpropiolamidinaten 3, deren Hydrolyse die 3‐Aminopropiolamidine 4 liefert. Mit Methyliodid entstehen aus 3 die persubstituierten Inamincarboxamidine 5. Die Amidine 4 reagieren bei geringer Aktivierung der Dreifachbindung [NR^1^R^2^ = N(Me)Ph oder NPh~2~] mit Sulfen oder mit Diphenylketen ausschließlich an der NH‐Gruppe unter Sulfonamid‐ bzw. Carboxamidbildung (s. 6 und 7). Das reaktivere (Diethylaminoacetylen)carboxamidin 4h addiert bei der Umsetzung mit Diphenylketen zusätzlich ein Ketenmolekül an der Dreifachbindung zum Cyclobutenonderivat 8. Der Propiolamidinvertreter 4b mit Diphenylaminogruppe an der Dreifachbindung reagiert mit konz. Salzsäure unter Bildung des Amidiniumsalzes 9, und unter Addition von Chlorwasserstoff an die Dreifachbindung zu 10, Mit Tosylazid erhält man nach der Triazolbildung 11 in zwei aufeinanderfolgenden 1,5‐Cyclisierungen die 4‐Amidino‐1,2,3‐triazole 12. Die 3‐Aminopropiolamidine 4 mit mindestens einer Arylgruppe im Amidinteil cyclisieren im Kontakt mit Silicagel zu den 2,4‐Diaminochinolinen 17. Die gleichen oder analog substituierten Chinoline 17 erhält man auch durch Umsetzung der einfachen Inamine 15 (Wasserstoff, Methyl‐ oder Phenylgruppen in β‐Position) mit den entsprechenden Carbodiimiden 2. 2‐Anilino‐4‐diethylamino‐3‐methylchinolin (17e) wird in saurem Medium zum 4‐Chinolonderivat 19 hydrolysiert.
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