## Abstract Aus 21‐Chlor‐ bzw. 21‐Brom‐pregnenolon (I) ist unter Umlagerung des Kohlenstoffgerüstes die Δ^5^‐3β‐Oxy‐17‐methyl‐ätiocholensäure (IIIa) leicht zugänglich. Aus dieser Säure liess sich ein noch unbekanntes Homologes des natürlichen Corpus‐luteum‐Hormons, das 17‐Methyl‐progesteron, auf zw
Über Steroide und Sexualhormone. 173. Mitteilung. Synthese des 17-Methyl-progesterons B
✍ Scribed by H. Heusser; Ch. R. Engel; Pl. A. Plattner
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1950
- Tongue
- German
- Weight
- 405 KB
- Volume
- 33
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Fur die Bereitung des biologisch hoch aktiven Progesteron-Homologen I11 (17-Methyl-progesteron A)l) erwies sich der d5-38-Acetoxy-17-methyl-atiocholens5ure-methylester A (11) "3) als geeignetes Ausgangsmaterial. Wie schon fruher3) mitgeteilt wurde, entsteht dieser Ester I1 unter der Einwirkung von Kaliummethylat aus A 5-21-Chlor-pregnenolon I in guter Ausbeute. Bei einer Wiederholung dieser Umlagerung mit grosseren Substanzmengen und bei sorgfaltiger Aufarbeitung des Reaktionsproduktes konnten wir nun neben dem Ester A (11), der in einer Ausbeute von 60-65% leicht rein erhalten wurde, noch erhebliche Mengen (30%) einer neuen Verbindung derselben Bruttozusammensetzung (C2&@4) isolieren. Diese unterscheidet sich durch ihren Schmelzpunkt und ihr spezifisches Drehungsvermogen deutlich vom Ester A (11), zeigt jedoch bei chemischen Reaktionen ein ganz analoges Verhalten.
So wird in der neu isolierten Verbindung durch 5-proz. methanolische Kalilauge nur die Acetat-Gruppierung in Stellung 3 verseift, w5hrend die Ester-Gruppierung (C 17) erhalten bleibt.
Unter energischeren Bedingungen, im Strahlrohr bei 180-1900, gelingt dagegen eine vollst5ndige Hydrolyse zur Oxy-Siiure IV. Diese reagiert mit Diazomethan zum oben erwahnten partiellen Verseifungsprodukt IVb, welches bei der Acetylierung das Ausgangsmaterial, den Acetyl-methylester N c zuriickliefert. Auf Grund dieser Umsetzungen nehmen wir an, dass das zweite Umlagerungsprodukt aus 21-Chlorpregnenolon sich nur durch Isomerie an C 1 7 vom Hauptprodukt I1 unterscheidet und bezeichnen es als d 5-3~-Acetoxy-17-methyl-atiocholensiiuremeth ylester B (IVc). Folgende Grunde sprechen dafiir, dass in dieser Verbindung IVc die Carbomethoxy-Gruppe die ,,unnatiirliche" 17a-Lage einnimmt. Das aus dem Ester B (IVc) bereitete 17-Methyl-progesteron B (VIII) zeigt im Co~ner-AZlen-Test~) in Dosen bis zu 5 mg keine dem Progesteron ahnliche Wirksamkeit, wiihrend die isomere Verbindung,
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