Das S-Methyl-hydrindan-l,4-dion besteht aus einem bicyclischen System mit angularer Methylgruppe, wie es in den Ringen C und D der Steroide vorliegt: Die Versuche zur Herstellung des S-Methyl-hydrindan-1,4-dions wurden deshalb von uns im Hinblick auf synthetische Arbeiten in der Steroid-Reihe untern
Über Steroide und Sexualhormone. (114. Mitteilung). Versuche zur Herstellung von 4, 13-Dioxychrysen-Derivaten
✍ Scribed by E. Hardegger; D. Redlich; A. Gal
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1945
- Tongue
- German
- Weight
- 636 KB
- Volume
- 28
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Das oestrogen stark wirksame 1,2,10 ,Il-Tetrahydro-5,14-dioxy-chrysen3) tragt die funktionellen Gruppen an den beiden endstandigen Ringen des Chrysen-Geriistes in den Stellungen 5 und 14. Der gleichen Gruppe von Chrysen-Derivaten kann das D-Homo-dihydro-testosteron4), eines der kraftigsten Androgene, welches nach der beim Chrysen iiblichen Numerierung Sauerstoff -Funktionen in Stellung 4 und 14 besitzt, zugeordnet werden. Es erschicn deshalb von Interesse auch Verbindungen dieser Reihe mit Sauerstoffatomen in Stellung 4 . und 13 her~ustellen~) uncl auf ihre biologisehe Wirksamkeit zu priifen. Als Ansgangsmaterialien fiir die Synthese von hydrierten Derivaten des 4,13-Dioxychrysens benotigten wir grossere Mengen 1-Keto-5-methoxy-tetralin und ,5-o-Anisyl-iithylhromid. Es war naheliegend, fiir die Herstellung des 1-Keto-6-methoxy-tetralins eine Reaktionsfolge zu wahlen, bei welcher das p-o-Anisyl-lthylbromid, bzw. der /?-o-Anisyl-athylalkohol ein Zwischenprotlukt darstellt. I m experimentellen Teil werden fiir die Bereitung der letzteren Verbindung sowie ihres p-Toluolsulfonsaure-esters aus technischem o-Anisidin genaue Arbeitsvorschriften angegeben. Die Herstellung des p-o-Anisyl-athylchlorids6) wurde wesentlich vereinfacht. Die Cyclisierung der sowohl aus ,$-o-Anisyl-Bthylchlorid, als auch aus dem entsprechenden Bromid und Tosylester mittels Malonester-Synthese hergestellten y-o-Anisyl-butterslure mit Phosphoroxychlorid wurde noch J . Lockett und W . P. Short7) durchgefiihrt. Eine weitere be queme Hers tellungsweise f iir das 1 -Ke t o -5 -methoxy-tetralin besteht in der partiellen katalytischen Hydrierung des 175-Dioxynaphthalins zum 1, 5-Dio~ytetralin~) (I) und Osydation des daraus gewonnenen Monomethyllthers (1%) mit Chromsaure.
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