Fur die Bereitung des biologisch hoch aktiven Progesteron-Homologen I11 (17-Methyl-progesteron A)l) erwies sich der d5-38-Acetoxy-17-methyl-atiocholens5ure-methylester A (11) "3) als geeignetes Ausgangsmaterial. Wie schon fruher3) mitgeteilt wurde, entsteht dieser Ester I1 unter der Einwirkung von K
Über Steroide. (22. Mitteilung). 17-Epimere Methyl-androstendiole und Methyl-testosterone
✍ Scribed by K. Miescher; W. Klarer
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1939
- Tongue
- German
- Weight
- 485 KB
- Volume
- 22
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
- Uber Steroide 1'7-Epimere Methyl-androstendiole und Methyl-testosterone von K. Mieseher und W. Klarer. (1. VI. 39.) (22. Mitteilung')) Kurzlich zeigten K . Mieschcr und E. Tschopp2), dass dem von I,. Ru ~i c k a , M . W. Goldberg und H . R. Rosenberg3) hergestellten 17-Methyl-testosteron an der Ratte o r a l eine bedeutend starkere Wirkung zukommt als dem eigentlichen Hodenhormon Testosteron. Damit gewinnt jene Verbindung erhebliches praktisches Interesse. Die Zurcher Forscher stellten sie durch Umsetzung von Dehydroandrosteron mit Methylmagnesiumjodid und Oxydation des erhaltenen 17-Methyl-androstendiols mit Chromsiiure dar. Anlasslich der Gewinnung von 17-Methyl-testosteron in grosserem Masstabe fahndeten wir nach dem Vorhandensein von in 17-Stellung epimeren Verhindungen, da uns die Kenntnis der beiden epinieren 17-Methyltestosterone im Hinbliek auf die SpezifitMsfrage von Interesse schien.
Zuniichst gelang es uns, die 17-epimere Verbindung des bekannten 17-Methyl-androstendiols aus der bei der Umsetzung von t-Dehydro-androsteron mit Grignard-Reagens anfallenden Mutterlahuge naeh Entfernen nicht umgesetzten Dehydro-androsterons mit Semicarbazid durch mehrmaliges Umkrystallisieren der nicht ketonisohen Anteile zu isolieren. Wie aus untenstehender Tabelle hervorgeht, besitzt das neue 17-iso-Methyl-androstendiol beinahe den gleichen Schmelzpunkt wie das bereits hekannte ,,normale" Epimere. Das Gemisch der beiden zeigt aber eine starke Schmelzpunktsdepression; ausserdem dreht die Iso-Verbindung starker naeh links. Deutlicher unterscheiden sich bezuglich ihrer Schmelzpunkte die beiden 3-Monoacetate.
Wahrend sich das normale Nethyl-androstendiol, wie schon A. Kzcwada und M . Xijasaka4) gezeigt haben und wir neuerdings bestiitigen konnten, such in ein Diacetat uberfuhren liisst, gelingt dies nach unseren Refunden bei der Iso-Verbindung in keiner Weise. OEfenbar ist hier die tertiiire 17-Hydroxylgruppe sterisch noch starker gehemmt, was auf ihren cis oi d e n Charakter hindeuten wurde.
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