Über ringhomologe Reduktone
✍ Scribed by Hesse, Gerhard ;Krehbiel, Günter
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1955
- Weight
- 716 KB
- Volume
- 593
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Wenn Dihydropyrogallol, das Redukton des 6-Itings, reduzierend wirkt, entsteht daraus als erstes Oxydationsprodukt Pyrogallol, also ein aromatischer Korper. Bei den entsprechenden Verbindungen im 5-und 7-Ring existiert eine energetisch derart begiinstigte ,,Auffangstellung" nicht. Wir vermuteten daher, daB Dihydropyrogallol in der ringhomologen Reihe eine Sonderstellung einnehmen wiirde.
Die Darstellung der Reduktone des 5-und 6-Rings nach einem neuen Verfahren ist kiirzlich beschrieben worden2). Es ist leider auf den 7-lting nicht anwendbar. Da auch die urspriingliche Methode ron Hesse und Bucking3) hier keine Aussicht auf Erfolg hat, wurde versucht, auf einem anderen Wege zum l-chlorcycloheptandion-(2,3) zu kommen und daraus durch Verseifung des a-standigen Chlors das Redukton des 7-Rings darzustellen.
1 -Chlorcycloheptaridiorl-(2,~~)
Bei unserer ersten Reduktinsaure-Synthcse lielj sich das gechlorte a-Diketon ohne Schwierigkeit durch direkte Chlorierung von Cyclopentandion darstellen. Trotz vieler Versuche ist es uns aber nicht gelungen, auf entsprechendem Weg ein definiertes Monochlorcycloheptandion zu erhalten. Die dabei gemachten Beobachtungen sprechen dafiir, daB bei der Chlorierung des Cycloheptandions-( 1,2) das zweite und dritte Chloratom leichter eintritt als das erste.
Ganz analog verlief die Bromierung. I n den verschiedensten Losungsmitteln (Wasser, Eisessig, Methanol, Tetrachlorkohlenstoff. Petrolather), mit und ohne Belichtung, beim Eintropfen oder Einblasen mit Hilfe von Kohlendioxyd, unter Variation der Rrommenge (1-3 Mol) und der Temperatur (0-50°) ergab sich immer das gleiche Bild: anfanglich wird eine geringe Mengc Brom, etwa 3 Mol-?;, rasch aufgenommen ; danri geht die Bromierung nur noch sehr langsam weiter. Bei der 1)estillation dcs erhaltenen gelben 01s steigt der Siedepunkt kontinuierlich an und bei etwa 120° tritt plotzlich untm starker Gasentwicklung und Schwarzfarbung der Substanz Zcrsetzung cin. Aus der dunklen Masse sublimiert spater eine kleine Nenge eines farblosen liristallisats heraus, in dem bei verschiedcnen 1) Dissertation G. Krehbiel, Erlengen 1954. 2) C:. H o s s e , G. Krehbiel u. F. H a m i s c h , Liebigs Ann. Chein. 592, 137 (1955). :l) G . H C S S C 11. E. H i i r l i i n p . 1.icbips .41111. Chem. 563, 31 (l!M9).
- J. W.Cook. A.R. Gibbs. R.A.Raahae1 u. A. R. S o m m e r v i l l e . J. chem' SOC. '[London] 1951, 503. 5 , G. H e s s e u. G. K r e h b i e l , Liebias Ann. Chem. 593, 35 (1955). 6j G. Schwarzenbach u. Ch. W i t t w e r , Helv. chim. Acta 30, I, 663 (1947). 7 ) 0. D i e l s u. M. F a r k a s , Ber. dtsch chem. Ges. 43, 11, 1957 (1910).
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