## Abstract Durch IR‐ und H‐NMR‐Messungen wird gezeigt, daß bei monoalkylsubstituierten Thioharnstoffen ein stark lösungsmittelabhängiges Gleichgewicht zwischen den (__Z__)‐ und den (__E__)‐ Isomeren vorliegt. Die freien Aktivierungsenthalpien der Rotation wurden für die Thioharnstoffe **1, 4, 9**
Über die Struktur der Thioamide und ihrer Derivate, XXVIII1) Über intramolekulare Wechselwirkungen inN,N′-Diacylbenzimidazolinen
✍ Scribed by Walter, Wolfgang ;Sewekow, Ulrich
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1974
- Weight
- 498 KB
- Volume
- 1974
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Abstract
N,N′‐Diacylbenzimidazoline 5 zeigen eine behinderte Rotation urn die partielle C^···^N‐Doppelbindung. Die koplanare Anordnung der Acylgruppen und des Benzolkernes führt zu sterischen Wechselwirkungen zwischen den Säureresten und den ortho‐Protonen des aromatischen Ringes. Eine zusätzliche gegenseitige Beeinflussung der Acylgruppen zeigt sich in der Bevorzugung der isomeren Formen E~1~, Z~3~ und Z~1~, E~3~, wenn dem keine sterischen Gründe entgegenstehen. In diesen Strukturen kompensieren sich die Bindungsmomente der CO‐ oder der CS‐Bindungen, so daß sie gegenüber den E,E‐ und Z,Z‐Isomeren aus elektrostatischen Gründen begünstigt sind.
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