## Abstract Die Acidität von Thioaniliden wird durch potentiometrisch indizierte Titration in Dimethylsulfoxid/Wasser bestimmt. Je nach Art der Substituenten am α‐C‐Atom zeigen aromatisch substituierte Thioamide NH‐, CH‐, OH‐ oder SH‐Acidität. Die p__K__~a~‐Werte der Thioamide können durch Substitu
über die Struktur der Thioamide und ihrer Derivate, VII Acidität aromatisch substituierter Thioamide
✍ Scribed by Walter, Wolfgang ;Becker, Reinhard Friedrich
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1969
- Weight
- 402 KB
- Volume
- 727
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Eingegangen a m 17. Januar 1969 Die Aciditat aromatisch substituierter Thioamide wird durch potentiometrisch indizierte Titration in Dimethylsulfoxid/Athanol bestimmt (Tab. 3). Die Korrelation mit pK,-Werten in waBriger Losung erfolgt an vier Thioamiden (Tab. I), deren Dissoziationskonstanlen spektralphotometrisch bestimmt werden. Die Thioamide sind starkere Sauren als die entsprechenden Amide und zeigen ausschlieRlich N -H-Aciditat. Die pK,-Werte der Thioamide konnen durch Substituenten-und Losungsmittel-Effekte gedeutet werden.
On the Structure of Thioonrides and their Derivutives, VII I ). Acidity of Arotnoticully Substituted Thioamides
The acidities of several aromatic thioamides have been determined by potentiometric titration in dimethylsulfoxide/ethanol (table 3). The correlation with pK,-values in aqueous solution is carried out by spectrophotometric determination of the dissociation constants of four thioamides (table I). The thioamides are N --H acids of greater acidity than the corresponding amides. The effect of the substituents and of the solvent on the pK,-values of the thioamides is discussed.
Viele aromatisch substituierte T h i o a m i d e haben die auffallige Eigenschaft, sich im Gegensatz zii d e n entsprechenden Amiden in Natronlauge z u losen und mit Kohlendioxid wieder freisetzen zu lassen 2). Aliphatisch substituierte Thioamide losen sich im allgemeinen nicht in wanrigen Alkalien.
lhre Alkalisalze lassen sich aber in inerten Losungsmitteln darstellen. So erhielt Bouder die Natriumsalze von N-Benzyl-thioamiden durch Umsetzung der Thioamide mit Natrium in Xylol3). Als das einzige der von ihm untersuchten N-Benzyl-thioamide loste sich N-[4-Nitrobenzyll-thiobenzarnid in Natronlauge4).
📜 SIMILAR VOLUMES
## Abstract Durch NMR‐ und IR‐spektroskopische Untersuchungen wird gezeigt, daß bei den 1,1,4,4‐tetrasubstituierten Thiosemicarbaziden **6** eine Betain‐Thioacyl‐Tautomerie vorliegt.
## Abstract Durch IR‐ und H‐NMR‐Messungen wird gezeigt, daß bei monoalkylsubstituierten Thioharnstoffen ein stark lösungsmittelabhängiges Gleichgewicht zwischen den (__Z__)‐ und den (__E__)‐ Isomeren vorliegt. Die freien Aktivierungsenthalpien der Rotation wurden für die Thioharnstoffe **1, 4, 9**
## Abstract Die Kristall‐ und Molekülstruktur von N‐(Phenylsulfonyl)thiopropionsäureamid (1) wurden mit Hilfe der Schweratommethode bestimmt und mit dreidimensionalen Diffraktometerdaten bis zu einem R‐Faktor von 5.2 % (für signifikante Reflexe) verfeinert. Es wurde erstmals bei einem Thioamidsyste
## Abstract Es werden verschiedene Methoden zur Darstellung offenkettiger und __Z__‐fixierter cyclischer, vinyloger Harnstoffe und Thioharnstoffe **2** und **3** mit intramolekularen Wasserstoffbrücken beschrieben.
## Abstract Durch IR‐ und NMR‐Messungen wird gezeigt, daß 1.3‐Diaryl‐ und 1‐Aryl‐3‐alkyl‐substituierte Thioharnstoffe in der durch eine intramolekulare Wasserstoff‐Brücke stabilisierten (__E.Z__)‐Form vorliegen. Die bereits getroffene Zuordnung der höherfrequenten NH‐Valenzschwingung zur (__Z__)‐st