Bei der Kondensation von Propionsaure-und Buttersaure-anhydrid mit Bortrifluorid zu @Diketonen (IVa und IV b) werden als Zwischenprodukte cyclische tetramere Monofluoroborsaure-Enolester-Anhydnd-Komplexe (VIIIa und VIII b, B) der a-Acylcarbonsauren und Difluoroborsaure-Enolester-Komplexe (XI11 a, b)
Über die Natur des Picolids und Pyrindols und über die Einwirkung von Propionsäure-anhydrid auf α-Picolin
✍ Scribed by Scholtz, M. ;Fraude, W.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1913
- Weight
- 655 KB
- Volume
- 46
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Die eintketenden CMoratome nelpmen offenbar die vorher von den
Sulfurylgruppen beaetzten Stellen Gin. Fur ldtztere muS man naoh den Arbeiten von R. E. Schmidt') und von I l j i n s k y g ) annehmen, dal3 dies beim Sulfuriaren untet Quecksilbertusatz a-, ohne Quecksilber &Stellungen sind. Welche der noch m6glichen a- (bezw.
8-)
Stellungen dabei in Betracht kommen, ist aber noch nicht ermittelt, und so ist also die Stellung der erhaltenen gechlorten Antbrachinone our bis zu dieser Grenze festgelegt.
Die so erhaltenen gechlorten Antbrachinone wurden rnit Zinkstaub uod Ammoniak') zu den entspreohenden g e c h l o r t e n A n t h r a c e n e n reduziert. Zur Vervollstiindigung dimeer Gruppe von Verbindungen wurde ebenso auch mit den Ausgsngspnodukten (aund @-Monochior-, 13-und 1.8-Dichlor-anthrachinon) verfahren, dereo Antbracenstufe biaher nicht bekannt war. Die M o n o c h l o r -a n t h r a c e n e (u und p) wurden in hrbloses, stark fluoreacierenden Bliittohen, mauchm8l auch in Nadeln erhalten. Die hoher gechlorten Anthracene krystallisierten samtlich in bald hdler, bald dunkler (1.9) gelb gefLrbten Nadeln. Alle Chloranthracene waren leicht 16islich in Alkohol und Eisessig und lieflen sich,leicht mblimieren. Die auf zwei verschiedene ' Weben erhaltenen 1.4:5.8-Tetrachlorapthrachinone und -anthraoene diirfteo trotz der aus der Tabelle eraichtlichen kleinen Schmelzpunktevarschiedenheiten doch rnit einander identisch sein. B e r l i n , Organisches Laboratorium der Technischen Hochscbule. 120. M. Soholts und W. Fraude: tZber die Natur dee PiooUde und Pyrindole und Uber die Einwirkung von PropionoBure-anhydrid auf a-Picolin. IAus den Chem. Institut der Univbreitiit Greifswald; pharmazeut. Abteilung.] (Eingegangen om 22. Miirz 1913.) Aus a-Picolin und Essigsiiure-anhydrid erhielt M. S ch oltz') eine Verbindung der Formel CIS 8 1 1 0, N, die keine basiscben Eigenschaften wehr zekt, also offenbar am Stickstaft acetyliert ist, ein Ketonsnuerstoffatom besitzt, sich mit zwei Molekeln aromatischer Aldebyde kondenaiert und beim Kochen mit Salzsiiure unter Abspaltuag zweier Acetyle i n eioe sauerstofffreie Base der Formel CS HI N iibergeht. Die Ver-1) B. 87, 66 [1904]. 3) Liebermann, A. 218, 57. a) B. 86, 4194 [1903].
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## Abstract Es werden die Bedingungen der Umsetzung zwischen Cystin und Kaliumcyanid, die zu Cystein und α‐Amino‐β‐rhodan‐propionsäure führt, näher untersucht. Auch das Cystein läßt sich dabei präparativ abtrennen. Mit Wasserstoffperoxyd als Oxydationsmittel, das das primär entstandene Cystein oxyd