Über die Selbstkondensation von Propionsäure-und Buttersäure-anhydrid mit Bortrifluorid
✍ Scribed by Musso, Hans ;Figge, Karl
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1963
- Weight
- 701 KB
- Volume
- 668
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Bei der Kondensation von Propionsaure-und Buttersaure-anhydrid mit Bortrifluorid zu @Diketonen (IVa und IV b) werden als Zwischenprodukte cyclische tetramere Monofluoroborsaure-Enolester-Anhydnd-Komplexe (VIIIa und VIII b, B) der a-Acylcarbonsauren und Difluoroborsaure-Enolester-Komplexe (XI11 a, b) der @-Diketone isoliert und in der Konstitution aufgeklart.
Vor 30 Jahren hat MEERWEIN2-4) gezeigt, wie man Aromaten und Ketone mit Saureanhydriden und Bortrifluorid acylieren kann, und dal3 hierbei die Anhydride einer Selbstkondensation unterliegen. Fiir das farblose Produkt aus Acetanhydrid und Bortrifluorid (Schmp. 194-195", Zers.) konnte die Konstitutionsformel I aufgestellt werden; denn die Hydrolyse lieferte die berechnete Menge C02 und Acetylaceton zu 90% d. Th.3).
Aus Propionsaure-bnv. Buttersaure-anhydrid (IIa bzw. I1 b) entstanden Gemische der entsprechenden Ketone (IIIa bzw. IIIb) und fJ-Diketone (IVa bzw. Wb), ohne dal3 hierbei kristallisierte Zwischenprodukte gefaDt wurden. Als man jetzt erneut Bortrifluorid in der Kalte auf IIa sowie IIb einwirken liel3, erhielt man je eine hoch-1) Jetzige Anschrift : Chemisches Institut der Univ. MarburglLahn.
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H. MEERWEIN, Ber. dtsch. chem. Ges. 66,411 (1933).
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H. MEERWEIN und D. VOSSEN, J. prakt. Chem. [2] 141, 149 (1934). 4) H. MEERWEIN und W. PANNWITZ, J. prakt. Chem. [2] 141, 123 (1934). H. Musso und K. FIGGE Bd. 668 1 I 1 und eine tiefschmelzende, gut kristallisierte Bor-und Fluor-haltige Verbindung, deren Konstitutionsermittlung die vorliegende Arbeit gewidmet ist.
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Die nach a) und b ) hergestellten Osazon-fiaparate lieferten identische Debye-Schemer-Rontgenogramme und UR-Spektren. Der Misch-Schmelzpunkt war nicht erniedrigt. Das reine 3-(3-Galaktosido-glucose-phenylosazon ist leicht loslich in Eisellsig und in Pyridin, schwer in k h e r und Essigester. In abs