𝔖 Bobbio Scriptorium
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Über die Einwirkung von Salpetersäure auf Trimethylgallussäure und deren Methyl-ester und über die Konstitution des Antiarols

✍ Scribed by Thoms, H. ;Siebeling, W.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1911
Weight
508 KB
Volume
44
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


Die Ruckoxydation mit Quecksilberoxyd ist leicht rnit 40°/0 Ausbeute ausfuhrbar, dagegen nicht rnittels Chromtrioxyd. R e d u k t i o n Y o n p -T o I u-c h i n o 1 i n . Die Darstellung der Base geschah nach S k r a u p ' ) und die Reduktioii wurde nach der beim Chinolin beschriebenen Methode dnrchgefiihrt. Auch bier ist zu beobachteo, dal3 bei der Extraktion rnit Athylalkohol ein gelbes, hoher schmelzendes Produkt erhalten wird, wiihrend mit Methylalkohol ein farbloses Dihydroderivat resultiert, allerdings schniilzt dasselbe nicht scharf von etwa 60-105' und liidt sich auch, d a wegen schwacher Basizitiit die Isolierung VOD Salzen nicht gelang, nicht weiter reioigen. Urn uber die Art der Uneinheitlichkeit einen Anhalt zu bekommen, haben air das wiederholt mit Methylalkohol und Wasser umgeloste Priiparat Molekiilargewichtsbestirnmungen uuterworfen und fanden dabei fiir die dimolekulare Beschaffenbeit stimmende Zahlen. Es liegt also jedenfalls nicht ein teilweise haher polymerisiertes Priiparat vor, sondern eine Isomerie in der Art der Reduktion oder der Verkettung zum Doppelrnolekul. 0.1844 g Sbst. in 13 9 g Aceton gaben eine SiedepunktscrhBhung von 0.074O, 0.3039 g von 0.12Cja, 0.4052 g von 0.170°. Mo1.-Gew. Ber. 290. Gef. 306, 317, 293. 0.208 g Sbst. in 19.9 g Benzol haben eine Depression von O.lSZ0, 0.4929 g Ton 0.409O. Mo1.-Gew. Gef. 290, 303. Die Oxydation zu p-l'olu-chinolin mit Quecksilberoxyd gelang rnit 50°/0 Ausbeute,' mit Chrornskure aber nicht. 276. H. Thorns und W. Siebeling: Ober die Einwirkung von Salpetersiiure auf Trimethylgalluss&ure und deren Methylester und iiber die Konetitution dea Antiarols. US dem Pharmazeutischen Iostiiut dcr Universitiit Berlin.] (Eingegangen am 6. J u l i 1911.) H. S c h i f f e r a ) hat im R a n t z s c h s c h e n Iostitut i n Zurich die Einwirkung der Salpetersiinre auf Derivate der Gallusslure und des Pyrogallols studiert. Wir haben ahnliche Versuche neuerdings von dem Gesichtspunkte nus nufgenommen, urn festzustellen, ob Salpetersaure unter gewissen Bedingungen hlethoxylgruppen der Trimethylgallussiiure zu beseitigen vermag. I) Vergl. Funnote 2, S. 2114. 2, B. 26, 721 [1892]. ') M. 19, 599. I) B. 25, 726 [1892]. *) B. 21, 613 [l888].


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