l) K i n g , Liguori u. Robinson, SOC. 1934, 1416.
Über die Konstitution des Methyl-eseräthols. 2. Synthetische Versuche über Eserin. VI
✍ Scribed by Kobayashi, Teinosuke
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1939
- Weight
- 306 KB
- Volume
- 539
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
0 ber die Konstitution des Methyl-eser&thols. 2. Synthetische Versuche iiber Eserin. VI; von Teinosuke Kobuyushi. [Aus der Organisch-chemischen Abteilung der Technischen Universitiit Tokyo-Ookayama.] (Eingelanfen a.m 11. April 1939.) I n der vorigen Mitteilung') habe ich berichtet, da8 das Methyl-eserathol sich von dem Stereo-isomeren des d,l-Eserathols [Eserathol b unterscheidet und daB ihm folglich die Konstitutionsformel VII eines 3-~ethyL3-dimeth~Zu?ninodithyl-indozenins zuerteilt werden muB. Der Beweis dieser Formel durch Synthese war jedoch noch nicht vollig erbracht. Es gelang jetzt nach der nachfolgenden Methode die Synthese des Methyl-eserathols durchzufuhren.
Die Grignard-Verbindung des an der P-Stellung mit Methyl substituierten Indols bildet durch Einwirkung von Athylenbromid das Bromathyl-indolenin (wie I, 111 und V) und im weitern lassen sich aus demselben und Aminen die entsprechenden Aminoiithyl-indolenin-bzw. Eserinring-Verbindungen erhalten. Das Bromathyl-indolenin ist noch weit unbestandiger als Bromathyl-indo13), weshalb es auch in schlechter Ansbeute erhalten wurde. Wenn man Bromindolenin (I oder 1111, dns Bus a,@-Dimethylindol oder Skatol und Athylenbromid erhalten wird, mit Ammoniak erhitzt, so setzt die Bildung des Aminoathyl-indolenins, d. h. Dinordesoxy-9-methyl-eserolins4) (11) oder Dinor-desoxy-eseroh s 4 ) (IV) ein, das aus dem entsprechenden Tryptamin durch die Methode der Indolenin-Synthese nach Hoshino dargestellt worden ist. I) A. 536, 143 (1938).
9 K i n g u. R o b i n s o n , SOC. 19%, 755. s, T. Hoshino u. K. S h i m o d a i r a , A. 690, 25 (1936).
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In der vorigen M i t t e i l ~n g ~) haben wir uber die Synthese von 1-Eserlthol-jodmethylat berichtet, das mit dem aus naturlichem Eserin erhaltenen identisch war. Damit war die Strukturformel, die R o b i n s o n , B s r g e r und S t e d m a n 3, fur das Eserin aufgestellt haben, auf synthetische
Die Ruckoxydation mit Quecksilberoxyd ist leicht rnit 40°/0 Ausbeute ausfuhrbar, dagegen nicht rnittels Chromtrioxyd. R e d u k t i o n Y o n p -T o I u-c h i n o 1 i n . Die Darstellung der Base geschah nach S k r a u p ' ) und die Reduktioii wurde nach der beim Chinolin beschriebenen Methode dnrch