Kurzlichl) wurde gezeigt, dass beim Fallen einer Mischlosung von Magnesium-und Aluminiumchlorid ein Doppelhydroxyd mit charakteristischer Struktur entsteht. Die Verbindung erwies sich als isotyp mit dem griinen Kobalt(I1, 111)-hydroxyd. Es schien deshalb von Interesse, festzustellen, wie weit derart
Über die Bildung isomorpher Mischkristalle zwischen CoO und MnO und zwischen CoO und NiO
✍ Scribed by J. Arvid Hedvall
- Book ID
- 104603573
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1915
- Tongue
- German
- Weight
- 238 KB
- Volume
- 92
- Category
- Article
- ISSN
- 0372-7874
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✦ Synopsis
Das Mn 0 kristallisiert nach SAINTE-CLAIRE DEVILLE 1 regular in Oktaedern und Wiirfeloktaedern. Dieselben Ausbildwgsformen habe ich beobachtet beim Gl&en von Manganoxydul, Mangankarbonat oder -oxalat in einer KCl-Schmelze bei LuftabschluB. Die Farbe der Kristalle schwankt zwischen hellgriin und graugrk. Sie sind in den Mikroskoppulverpraparaten sehr gut durchsichtig, zumeist aber nicht allzu wohl ausgebildet. Sie waren wenn die Erhitzung so weit getrieben wurde, dal3 das KC1 sich grdfitenteils verfluchtigt hatte, und also keine die Masse vollstandig deckende und gegen Oxydation schutzende KC1-Schicht vorhanden war, mit einer groBen Menge braunlichroter Kristalle vermischt. Diese bestehen aller Wahrscheinlichkeit nach aus Mn,O,, das in der Literatur als rotliche, quadratische Kristalle beschrieben Wird.2 Wurden aber von Anfang an genugende Mengen von KC1 zugesetzt, und wurde die Abkiihlung in einer CO,-Atmosphare vorgenommen, so bestand das Gliihprodukt nur aus hellgriinen Mn 0-Kristallen.
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