Über die Bildung von Doppelhydroxyden zwischen zwei- und dreiwertigen Metallen
✍ Scribed by W. Feitknecht
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1942
- Tongue
- German
- Weight
- 927 KB
- Volume
- 25
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Kurzlichl) wurde gezeigt, dass beim Fallen einer Mischlosung von Magnesium-und Aluminiumchlorid ein Doppelhydroxyd mit charakteristischer Struktur entsteht. Die Verbindung erwies sich als isotyp mit dem griinen Kobalt(I1, 111)-hydroxyd. Es schien deshalb von Interesse, festzustellen, wie weit derartige Doppelverbindungen auch zwischen anderen Hydroxyden zwei-und dreiwertiger Metalle entstehen konnen und von was fur Faktoren deren Existenz abhangt. Zu diesem Zwecke wurde bei einer grosseren Anzahl von Kombinationen Mischfallungen hergestellt und rontgenographisch untersucht. Diese Versuche wurden z. T. von Mitarbeitern im Zusammenhang mit ihrer Dissertation ausgefiihrt. Da sich beim Magnesium-Aluminiumdoppelhydroxyd und beim griinen Kobalthydroxyd ein Mischungsverhaltnis von Me-: Me... von 4 : 1 als besonders giinstig erwiesen hatte, wurde im allgemeinen von diesem ausgegangen. I n mehreren Fallen war es notwendig, den Anteil an dreiwertigem Metall zu steigern. Haufig wurden die Niederschlage kurz nach dem Fallen in der bei der oben erwahnten Mitteilung angegebenen Weise isoliert und rontgenographisch untersucht . Abgesehen von wenigen Ausnahmen erwiesen sich solche Praparate als sehr unvollkommen krystallisiert, waren aber meistens nach eintagigem Altern recht gut geordnet. Es wurden deshalb spater vielfach nur die gealterten Praparate untersucht. I n der Tabelle 1 sind die Kombinationsmoglichkeiten zusammengestellt. Da fiir die Struktur eines im wesentlichen durch ionogene Krafte zusammengehaltenen Krystalls die Ionenradien von massgebender Bedeutung sind, sind die zweiwertigen Metallionen in der Horizontalen nach steigendem Ionenradius eingetragen. Es sind alle Metalle aufgefuhrt, deren Hydroxyde im C6-Typ krysta'llisieren, mit Ausnahme des Eisens, da die Handhabung des Eisen( 11)-hydroxyds wegen seiner ausserordentlichen Sauerstoffempfindlichkeit besondere Vorkehren benotigt. Fur jedes Metallion ist auch der Radius nach Goldschmidt angegeben. Es ist auch Zink in die Untersuchung eingeschlossen worden, obschon dessen Hydroxyd nicht im C6-Typ krystallisiert. Auf Grund Pezlknrcht und ,II. ( k r b e r , Hclv. 25, 131 (1942).
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