Über die Bildung von Komplexen zwischen organischen Aminen, anionaktiven Kolloidelektrolyten und Fettalkoholen bei der p-Toluidin-Methode
✍ Scribed by Stüpel, H.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1953
- Weight
- 581 KB
- Volume
- 55
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
mischt. Hierzu gibt man 0.1 ml einer P/oigen alkoholischen Furfurol-Losung, schiittelt 15 Sek. kraftig durch und la& stehen, bis sich die Emulsion trennt. 0.5 O/o und mehr Sesamol geben sich durch eine rotliche Farbung der Saureschicht zu erkennen. Bei Abwesenheit von Sesamol zeigt sich eine gelbe bis braungelbe Farbung. In Zweifelsfallen kann die Empfindlichkeit der Probe durch Verwendung von 1 ml Reagens gesteigert werden. In diesem Fall ist ein Blindversuch mit einem der Untersuchungsprobe ahnlichen Fett, das frei von Sesamol ist, anzustellen.
Naehweis von Baumwollsaatol
Erliiuterzmg: Diese Probe dient zum Nachweis von Baumwollsaatol in tierischen und pflanzlichen Fetten. Kapokol zeigt ebenfalls eine positive Reaktion. Auch bei Fetten von Tieren, die mit Baumwollsaatmehl gefiittert wurden, fallt die Reaktion positiv aus.
Urrfahren
Als Reagens dient eine lg'sige Losung von Schwefel in Schwefelkohlenstoff, die mit dem gleichen Volumen Aniylalkohol versetzt ist. 10 ml des fliissigen Fettes werden in einem Kolben mit dem gleichen Volumen des Reagenzes vermischt und unter Ruckfluflkuhlung in heiflem Wasser (70 bis SOo) 5 Min. unter gelegentlichem Schutteln erwarmt, bis der Schwefelkohlenstoff unter Schaumen des Gemisches zu sieden beginnt. Darauf wird in einem Bad von 110 bis 115' 1 bis 2 Std. lang weiter erwarmt. Eine wahrend dieser Zeit auftretende Rotfarbung zeigt die Gegenwart von Baumwollsaatol an. Bei Anwesenheit groflerer Mengen Baumwollsaatol kann die Farbung schon zu Beginn des Erhitzens auftreten.
A n m e r k m g : Auf die Entziindlichkeit von Schwefelkohlenstoff und die damit verbundenen Gefahren wird besonders hingewiesen.
Priifung auf Teesamenol
Erluuterzmg: Diese Probe dient nur zum Nachweis von Teesamenol in Olivenol. Sie ist auf andere Fette nicht anwendbar.
Vcr f ahren
In einem Reagensglas werden 0.8 ml Essigsaureanhydrid, 1.5 ml Chloroform und 1.2 ml konz. Schwefelsaure unter Kuhlen gemischt und auf 5 O abgekiihlt. Sodann fugt man 7 Tropfen des zu untersuchenden Fettes hinzu. Falls ' Ind. Engng. Chem., analyt. Edit. 18, 49 [1916].