Bei der Oxydation des Acetats2) oder Benzoats3) des x-Amyrins mit Chromtrioxyd in kochender Eisessiglosung wird das der Doppelbindung benachbarte Methylen zu einer Ketogruppe oxydiert. Die 80 entstehenden Stoffe, Kcto-acetat bzw. Keto-benzoat, geben bei der Verseifung das gleiche B e t o -~-a m y r
Zur Kenntnis der Triterpene. (47. Mitteilung). Über die Einführung neuer Doppelbindungen in der α- und der β-Amyrinreihe
✍ Scribed by L. Ruzicka; Géza Müller; H. Schellenberg
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1939
- Tongue
- German
- Weight
- 647 KB
- Volume
- 22
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Bei oftmaliger Wiederholung dieser Reduktion des Keto-a-amyrins unter verschiedenartiger Variierung der Versuchsbedingungen gelang uns die Isolierung der Dehydroverbindung nieht, sondern wir erhielten einen neuen Kiirper der Formel C,,H,,O, (oder C,,H,,O,) vom Smp. 225--226O, [ccID = -50,5O, rnit einer Absorption~bande~) bei 2800 A (log E = 1.,5), die auf die Anwesenheit einer gesattigten Ketogruppe hindeuten wurde. Die Entstehung dieses Korpers ist auf eine Addition von Amylalkohol an die cr, ,!?-standige Doppelbindung zuruckzufuhren, ohne dass die Ketogruppe reduziert worden ware. Danach kame die wasserstoffarmere der beiden erwahnten Formeln in Betracht, die ein Keto-diol vorstellt. Wir uberzeugten uns noch, dass a-Amyrin beim Behandeln rnit Natrium in siedendem Amylalkohol unverandert bleibt. Die Anlagerung von Amylalkohol an die Doppelbindung steht in Parallele mit dem Verhalten des Cholesterins5) mit dem Unterschied, dass in letzterem Falle gleichzeitig rnit der Addition des Amylalkohols eine Wasserabspaltung ~_ _ _ _ .
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Vor mehreren ,Jahren berichteten Jacobs und Plcck2) uber die Einwirkung yon Schwefel auf 0-Amyrin-benzoat (I, R = Benzoyl). Unter partieller Dehydrierung der Molekel erhielten sie eine schwefelhaltige Verbindung, fur die sich nach erfolgter Verseifung die Brutt oformel C,,H,,OS ergab. Dieses Produkt
70 mg des obigen 19-Oxy-methylesters werden in wenig Eisessig gelost und mit einer Losung von 15 mg Chromtrioxyd in 0,75 em3 Eisessig versetzt. Nach 2 Stunden wird die griine Losung mit Wasser verdunnt und wie ublich aufgearbeitet. Das erhaltene neutrale Produkt krystallisiert beim Versetzen mit Met
B1. [5] 5, 1699 (1938).