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Zur Kenntnis der Triterpene. 191. Mitteilung. Zur Stereochemie des α-Onocerins

✍ Scribed by K. Schaffner; R. Viterbo; D. Arigoni; O. Jeger


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1956
Tongue
German
Weight
585 KB
Volume
39
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


in eindrucksvoller Weise zeigten, besitzt das tetracyclische squalenoide Triterpendiol a-Onocerin die symmetrische Struktur I. Was die Stereochemie dieser Verbindung betrifft, so haben die Autoren wohl uberzeugende Argumente zugunsten der Raumformel I angefuhrt, es blieb aber dennoch die Aufgabe ubrig, fiir die relative und absolute Konfiguration von I endgultige Beweise zu finden. Nachfolgend sol1 daher uber Versuche berichtet werden, in welchen die Stereochemie von 6 der 8 asymmetrischen Kohlenstoffatome des a-Onocerins im Sinne der Raumformel I vollig klargestellt werden konnte. Es sei hier bemerkt, dass diese Arbeit sehr stark erleichtert wurde dadurch, dass infolge des vollig symmetrischen Baues der beiden bicyclischen Teile des a-Onocerins aus der Bestimmung der Konfiguration der 3 Kohlenstoffatome C-3, C-5 und C-10 gleichzeitig die Stereochemie der Atome C-3', C-5' und (3-10' resultierte.

C -5 u n d C -1 0 . Piir die Bestimmung der Konfiguration dieser Xingverknupfungsstellen war es naheliegend, aus dem a-Onocerin ein hbbauprodukt zu bereiten, welches lediglich 2 asymmetrische Kohlenstoffatome enthalten wiirde, und das auch aus den Ringen A und B einer vollig aufgeklarten Diterpenverbindung wie z. B. der Abietinsaure (XIV) 3, zuganglich ware.

Ein gunstiges Ausgangsmaterial fiir die zuniichst zu beschreibenden Versuche in der Onocerin-Reihe stellte das 0, O'-Diacetyl-#l-onocerin dar, welches erstmals von J . Zimmermann4) durch saurekatalysierte Isomerisierung des 0, 0'-Diacetyl-a-onocerins (11) erhalten worden war. D. H . R. Barton & K . H . Overton2) stellten fest, dass dieses Isomere ohne Umlagerung des Kohlenstoffgerustes entsteht. Sie bevorzugten fur 0, 0'-Diacetyl-/?-onocerin die Formel IV mit zwei durch


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