Der nachfolgend beschriebene Abbau der Aceton-l-ascorbinsaure (VI) wurde in einer Zeit durchgefurt, als uber die genaue Lage des Anhydro-Ringes in der Ascorbinsaure (I) noch keine vollige Klarheit herrschte. Wenn dieses Strukturdetail inzmischen von anderer Seite mit weitgehender Sicherheit aufgekla
Zum Abbau der Dehydro-L(+)-ascorbinsäure
✍ Scribed by Amadori, Ekkehard ;Weis, Willi
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1969
- Weight
- 143 KB
- Volume
- 724
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Eingegangen a m 3. Marz 1969 Beim Zerfall der Dehydro-L( +)-ascorbinsaure (1) in Gegenwart von Aminen und Hydrazinen konnen die zugehorigen Oxalsaurediamide und -dihydrazide entstehen. AuBerdem wird bei der Umsetzung mit Phenylhydrazin das Natriumsalz 4 des 2.3-Bis-phenylhydrazons der Gulonsaure isoliert und durch Uniwandlung in 1 -Phenyl-3-[~-threo-glyceryl]-4-benzolazo-pyrazolon-(5) (3) identifiziert.
Degradation of Dehydro-r( +)-ascorbic Acid
By degradation of dehydro-L( +)-ascorbic acid (1) in the presence of amines and hydrazines the corresponding diamides and dihydrazides of oxalic acid may be formed. O n the other hand the sodium salt 4 of the 2.3-bis-phenylhydrazone of gulonic acid can be isolated when 1 is treated with phenylhydrazine. This salt can be converted into 1 -phenyl-3-Ii-rhreo-glyceryl]-4-benzeneazo-5-pyrazolone (3).
Beim anaeroben Zerfall der Dehydro-L( +)-ascorbinsaure (1) in neutraler waBriger Losung entstehen, allerdings nicht quantitativ, Oxal-und Threonsaure 1). Wir haben den Abbau von 1 nun in Gegenwart von Ammoniak, Anilin und Phenylhydrazin durchgefuhrt und gefunden, dal3 dann Oxamid, Oxalsauredianilid und Oxalsaurediphenylhydrazid in Ausbeuten bis zu 20% d. Th. entstehen, berechnet auf die Bildung von 1 Mol dieser Verbindungen aus 1 Mol 1.
Bei der Umsetzung von 1 mit Anilin entsteht nach Angaben von Hasselquist2) das Dianiliniunisalz des Monoanils der Enolform von 2.3-Dioxo-gulonsaure. Mit Phenylhydrazin sol1 1 lediglich ein Osazon liefern3.4), dessen Konstitution kiirzlich aufgeklart wurdes). Beim Abbau von 1 in Gegenwart der entsprechenden Stickstoff-Verbindungen wurden, allerdings nur mit Wasserstoffperoxid als Oxydationsmittel, auch Oxamid, Oxalyldihydrazid sowie eine Reihe substituierter Diamide der Oxalsaure gefundens).
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## Abstract Reine Dehydro‐D(–‐)‐ascorbinsäure (**2**) erhält man aus D(–‐)‐Ascorbinsäure (**1**) durch Oxidation mit Jod analog Lit.^1)^ und Kristallisation aus Eisessig. **2** bildet ein kritallines 2.4‐Dinitrophenylhydrazon, läßt sich zu **1** reduzieren und komproportioniert mit diesem bzw. mit