Untersuchungen über Pfeilgifte
✍ Scribed by G. Valentin
- Publisher
- Springer
- Year
- 1871
- Tongue
- English
- Weight
- 731 KB
- Volume
- 4
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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mmer wieder erregt es unser Erstaunen, wenn wir sehen, niit I welch sieherem Instinkt selbst primitive Viilkerschaften es seit Jahrtausenden verstantlen haben, in der sic umgebenden Pflanzenwelt IIeil-oder Giftmirkungcq aufzufinderi, die sie sich d a m zunutze maeliten. So wie die agyptische ist auc
Der Milchsaft der Asclepiadacee Calotropis procera, der in eingedicktem Zustand das wichtigste Pfeilgift in weiten Teilen Zentralafrikas darstellt, enthalt neben einer Reihe sehr wirksamer Herzgifte ' ) und neben EiweiDstoffen hauptsachlich eine klebrige weiBe Harzmasse. Dieses Harz ist der Xleister
## Abstract Das stickstoff‐ und schwefelhaltige Herzgift Uscharin aus __Calotropis procera__ äßt sich mit Quecksilber (II)‐Salzen schon bei Zimmer‐temperatur hydrolytisch spalten, wobei neben Uscharidin Ammoniak und dimerer Mercapto‐acetaldehyd erhalten werden. Gleichzeitig wird eine Carbonylgruppe
Der griiBte Teil der hier mit- geteilten Ergebnisse ist schon in der Habilitationsschrift von G. Hesse, Munchen 1937, enthalten. \*) G. Hesse u. F. Reicheneder, Uber das afrikanische Pfeilgift Calotropin I, A. 526, 252 (1936). 5 4 I) L. L e w i n , Arrhiv Path. 7 1 (1913). \*) Gerber u. F l o u r e