Vor kurzem wurde gezeigt, dass man durch Umsetzung geeigneter Abkommlinge der 2,3-Anhydro-d-allose mit NaSCH, zu Derivaten der 2-Methylthio-d-altrose gelangen kann, aus denen sich durch reduktive Entschwefelung nach Moxilzgo und Mitarb.3) 2-Desoxyzucker gewinnen lirssen4)5). In dieser Arbeit wurde z
Synthese des 2-Desoxy-d-chinovose-3-methyläthers (d-Oleandrose). Desoxyzucker. 5. Mitteilung
✍ Scribed by E. Vischer; T. Reichstein
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1944
- Tongue
- German
- Weight
- 957 KB
- Volume
- 27
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Durch Hydrolyse natiirlicher Glykoside sind bisher vier monomethylierte Desosen der Formel C7H&4 aufgefunden worden. Es sind dies Cyma,rose2), Sarmentose3) 4), Oleandrose5) 6, 7, und Diginoses) 9). Nur fur die Cymarose (XXIV) ist die genaue Struktur bekanntlo)ll). Von den drei anderen wurde lediglich fiir die Diginose eine Teilformel ermittelt 9, und festgestellt, dass sie dieselbe Konstitution besitzen muss wie Cymarose, von der sie sich sonlit nur durch verschiedenen raumlichen Bau unterscheidet. Da die drei genannten Desosen schwer und nur in geringen Mengen zuganglich sind, ist die Ermittlung ihrer genauen Struktur auf rein analytischem Wege nicht leicht zu losen, sodass der synthetische Weg hierfur bereits in Aussicht gestellt wurdes). In vorliegender Arbeit wird die Synthese des 2 -Desoxydchinovose -3methylathers (XXII) beschrieben, eines Raurdisomeren der Cymarose, das konfigurativ mit d-Glucose bzw. d-Rhamnose ubereinstimmt. Es sollte dabei besonders gepriift werden, ob dieser Bucker mit einer der drei genannten methylierten Desosen identisch ist oder den optischen Antipoden einer solchen darstellt.
Ns Ausgangsmaterid diente Monoaceton-d-glucose-3-methylather ( I1I)l2), dessen Bereitung etwas modifiziert werden musste. Bur Methylierung der Diaceton-d-glucose (I) haben vir die ausgezeichnete Vorschrift von Prezcdenberg und Hi20ni3) abgeandert und statt des z. Z. h u m erhaltlichen Methyljodids das billigere Dimethylsulfat beniitzt, wobei ein kleiner Teil (I) unverandert bleibt und durch Waschen der Petrolatherlosung von (11) mit Wasser leicht abgetrennt werden l ) 4. Mitteilung vgl.
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