Polyterpene und Polyterpenoide LXII. Die Konstitution des Cyclo-isoprenmyrcens
✍ Scribed by L. Ruzicka; W. Bosch
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1931
- Tongue
- German
- Weight
- 223 KB
- Volume
- 14
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Xemmler. und Jonas2) erhielteri beim Xrhitzen eines Gemisches von Myrcen und Isopren im geschlossenen Rohr auf 225O neben den dimeren Polymerisationsprodukten beider, also Dipenten und a-Camphoren, sowie Polymyrcen ein durch Zusammenlagerung der heiden Komponenten gebildet,es Sesquiterpen, das Cyclo-isoprenmyrcen. Der dumb fraktionierte Destillation gereinigte Kohlenwasserstoff zeigte dy = 0,8685 und gab ein bei 83O schmelzendes Tridilorhydrat, das mit dem hei 79-80O schmelzenden Bisabolentrichlorhydrat gemischt eine Schmelzpunktsdepression erleidet.
Uber die Konstitut'ion des Cyclo-isoprenmyrcens hesitzt man weiter keine Anhadtspunkte. Wir haben daher den aus dem krystallisierten Trichlorhydrat regenerierten Kohlenwasserstoff, dessen dy = 0,8817 ist, durch Erhitzen mit Ameisenshre cyclisiert. Es entstand dabei ein nach d w Molekular-Refraktion hicyclischer Kohlenwasserstoff, dessen dy bei 0,9136 lag, also nur wenig tiefer als bei den in der Natur vorkommenden bicyclischen Sesquiterpenen vom hydrierten Naphtalintypus. Die Dehydrierung des Bicyclo-isoprenmyrcens lieferte uns Eudalin, wodurch das Kohlenstoffgeriist des Cyclo-isoprenmyrcens wie auch des Bicyclo-produkts eindeutig hestimmt ist.
Es bestehen niimlich theoretisch vier3) Moglichkeiten einer gegenseitigen Anlagerung von Isopren und Myrcen: zwei fur die Entstehung eines para-und zwei fiir die eines met,a-Derivats (vgl. die beist'ehenden Gleichungen 1-4).
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Auf Grund der SemmZer'schen2) Arbeiten ka,nn fiir das x-Santalol die Formel I als gesichert gelten und fiir a-Santalen die des entsprechenden Sesquiterpens. SemmZer zog allerdings neben dieser Formel auch noch I a in Betracht. Wir3) konnten schon Tor Iangerer Zeit darauf hinweisen, dass diese beiden
I n dieser Arbeit sind einige neue Oxydationsreaktionen sowie die Fortsetzung verschiedener fruher begonnener Untersuchungen beschrieben. Die Formulierung der erhaltenen Verbindungen beruht auf der kiirzlich vorgeschlagenen 2, Formel der Oleanolsaure, die noch nicht in allen Einzelheiten bewiesen is